Türkische Marine spürt erneut Seemine im Schwarzen Meer auf
In türkischen Gewässern treiben Seeminen. Ein Zusammenhang zum Ukraine-Krieg ist nicht auszuschliessen.

Das Wichtigste in Kürze
- Nahe der Meerenge Bosporus wurden Seeminen von der türkischen Marine geortet.
- Ein grossflächiges Gebiet wurde aus Sicherheitsgründen abgesperrt.
- Ein Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg ist nicht auszuschliessen.
Die türkische Marine hat im Schwarzen Meer nach eigenen Angaben erneut eine Seemine aufgespürt. Der Bereich vor der Küste bei Kefken unweit der Hauptstadt Istanbul wurde abgesperrt, wie das Verteidigungsministerium am Mittwoch mitteilte.
Bereits in den vergangenen Tagen trieben Seeminen in türkische Gewässer
An der Meerenge Bosporus, die das Schwarze Meer mit dem Mittelmeer verbindet, wurde der Schiffsverkehr an den Tagen zwischenzeitlich gesperrt. Die Behörden untersagten zudem bis auf weiteres die nächtliche Fischerei vor der nordwestlichen Küste.
Beobachter vermuten, dass die Minen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine stehen. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig vor, das Schwarze Meer vermint zu haben. Moskau hatte erst kürzlich vor treibenden Seeminen im Schwarzen Meer gewarnt.












