Kreml

    Trump entzieht Kellogg Russland-Aufgaben: Fokus auf Ukraine

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    USA,

    Der von Trump ernannte Sondergesandte Keith Kellogg verliert seine Zuständigkeit für Russland. Der Kreml soll Druck ausgeübt haben.

    kellogg
    Selenskyj (links) sagte, dass er mit dem US-Sondergesandten Keith Kellogg (rechts) über das Thema spreche. (Archivbild) - dpa

    Keith Kellogg, ehemaliger General und Sondergesandter von US-Präsident Donald Trump, wurde offiziell seiner Zuständigkeit für Russland enthoben. Fortan konzentriert sich Kellogg ausschliesslich auf die Ukraine.

    Diese Entscheidung verkündete Trump laut der «Tagesschau» auf seinem Netzwerk Truth Social mit den Worten:

    «Ich bin erfreut, Ihnen mitteilen zu können, dass General Keith Kellogg zum Sondergesandten für die Ukraine ernannt worden ist».

    Kreml-Druck und Trumps Umstrukturierung

    Trump erwähnte aber nicht, dass Kellogg ursprünglich sowohl für Russland als auch die Ukraine zuständig war. Medienberichte deuten auch darauf hin, dass der Kreml Druck ausgeübt habe, Kellogg aus den Russland-Verhandlungen zu entfernen.

    Grund sei seine angeblich proukrainische Haltung. Kellogg war zudem bereits von hochrangigen Gesprächen zwischen den USA und Russland ausgeschlossen.

    kellogg
    Kellogg spricht bei einem Besuch in Kiew Mitte Februar mit Selenskyj. (Archivbild) - dpa

    Stattdessen liefen Trumps Kontakte nach Moskau über seinen Nahost-Gesandten Steve Witkoff. Laut «NBC News» kritisierte der russische Präsident Wladimir Putin Kellogg wegen seiner Haltung gegenüber der Ukraine.

    Kellogg soll mit Kiew verhandeln

    Während Trump Selenskyj öffentlich als «Diktator ohne Wahlen» bezeichnete, lobte Kellogg den ukrainischen Präsidenten als «mutigen Anführer». Dennoch verglich er die ukrainische Regierung mit einem «Maultier», wie der «Focus» berichtet.

    Trump betonte aber, dass Kellogg eine gute Arbeitsbeziehung zur ukrainischen Führung habe und direkt mit Präsident Wolodymyr Selenskyj verhandeln werde. Die Entscheidung zeigt eine klare Neuausrichtung der US-Strategie im Ukraine-Konflikt.

    kellogg
    Keith Kellogg gilt in der Trump-Administration als der Politiker, der am ehesten mit Kiew sympathisiert. (Archivbild) - keystone

    Beobachter sehen darin auch eine mögliche Schwächung der Verhandlungsposition gegenüber Moskau.

    Was steckt hinter der Degradierung?

    Die Degradierung Kelloggs unterstreicht die Dynamik innerhalb der Trump-Administration. Experten sehen darin einen Versuch, die Linie des Präsidenten durchzusetzen.

    Kritiker argumentieren, dass Trumps Entscheidungen zunehmend unter russischem Einfluss stehen könnten. So berichtet es die «Frankfurter Rundschau».

    Kommentare

    User #2639 (nicht angemeldet)

    Ich habe erwischt Keith Kellogg mag Donald Trump nicht.

    User #2460 (nicht angemeldet)

    Druck auf Russland bringt nichts. Russland ist in der starken Position.

    Weiterlesen

    kellogg
    6 Interaktionen
    Gespräche
    Ukraine Kellog Sonderbeauftragter
    54 Interaktionen
    Ex-General
    Trump Selenskyj
    4 Interaktionen
    Ukraine

    MEHR IN NEWS

    sdf
    1 Interaktionen
    Bonn
    dfg
    33 Interaktionen
    Briten wittern Knast

    MEHR KREML

    peskow
    32 Interaktionen
    Moskau
    Kreml
    12 Interaktionen
    Kreml
    Donald Trump
    20 Interaktionen
    Zu Waffenruhe
    Wladimir Putin
    122 Interaktionen
    Wegen US-Gesprächen

    MEHR AUS USA

    Christina Applegate
    Nach Spital
    Anthologieserie «Monster» Lizzie Borden
    1 Interaktionen
    Netflix-Anthologie
    Sergej Lawrow Marco Rubio
    Moskau/New York
    trump fox news
    4 Interaktionen
    Medienboykott