Trump bringt mit Medienboykott sogar Fox News gegen sich auf
Trump verbannte CNN, MS NOW und Politico aus dem Weissen Haus. Nun solidarisiert sich sogar Fox News mit den verbannten Sendern gegen Trump.

Trump verbannte CNN, MS NOW und Politico aus dem Weissen Haus.
Er warf ihnen auf Truth Social vor, ständig Fake News zu verbreiten, wie «ZDFheute» berichtet.
Der Schritt trifft mitten in eine politisch heisse Woche. Chinas Staatschef Xi Jinping ist zu Besuch in Washington, wie «t-online» berichtet.
Lieblingsmedium von Trump: Fox News schliesst sich dem Boykott an
Ausgerechnet Fox News, einst Lieblingsmedium von Trump, beteiligt sich nun an einem koordinierten Gegenschlag.
Laut «t-online» sollen TV-Pool-Reporter der Sender ABC, CBS, NBC und Fox News keine Termine des US-Präsidenten mehr begleiten.
Bryan Boughton, Leiter des Washingtoner Büros von Fox News, informierte die eigenen Mitarbeiter schriftlich. In einer gemeinsamen Stellungnahme hiess es laut «t-online»: «Die Öffentlichkeit hat ein vitales Interesse daran, genaue und unabhängige Informationen über ihre Regierung zu erhalten.»
CNN und Politico klagen gegen Trump
CNN, MS NOW und Politico reichten gleichzeitig Klage ein.
Sie argumentieren laut «t-online», Trump bestrafe sie ausdrücklich für den Inhalt ihrer Berichterstattung.
Die Klageschrift nennt den Bann einen direkten Angriff auf den Ersten Verfassungszusatz. Dieser schützt in den USA die Meinungs- und Pressefreiheit.
Einschüchterung als Strategie
Die WHCA, der Zusammenschluss der Korrespondenten des Weissen Hauses, stellt sich laut «ZDFheute» hinter die verbannten Medien. Es gehe nicht nur um Journalistenrechte, sondern um das Recht der Bevölkerung auf unabhängige Informationen.

Politikwissenschaftlerin Claudia Hofmann von der American University in Washington D.C. sieht laut «ZDFheute» darin eine klare Strategie von Trump: «Kritik wird konsequent und öffentlichkeitswirksam beantwortet.»
Es ist nicht das erste Mal, dass Trump gegen Medienhäuser vorgeht. Bereits 2025 verlor die Nachrichtenagentur AP den Zugang zum Oval Office, wie die «Stuttgarter Zeitung» festhält.












