Tornado verletzt in Südfrankreich 41 Menschen
Ein Tornado traf am Montag die Gemeinde Pomas in Südfrankreich heftig. Dutzende Personen wurden verletzt, rund 300 Häuser beschädigt.
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Das Wichtigste in Kürze
- 39 Personen sind nach einem Unwetter im Südwesten Frankreichs verletzt, zwei in Lebensgefahr.
- Ein Tornado fegte über die Gemeinde Pomas hinweg und riss viele Dächer weg.
- Am Dienstagmorgen sind noch immer 1400 Häuser ohne Strom.
Ein Tornado hat in der Gemeinde Pomas im Südwesten Frankreichs mehrere Häuser beschädigt und etliche Haushalte vom Strom abgeschnitten.
39 Menschen zogen sich Verletzungen zu, zwei sollen in Lebensgefahr sein, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Am Montagabend war zunächst von 41 Verletzten die Rede, wovon fünfzehn ins Spital mussten.
Zu den Verletzten gehört Medienberichten zufolge auch eine schwangere Frau, deren Haus zusammenbrach.
300 Wohnhäuser haben zudem Schaden abbekommen, bei vielen fehlt das Dach. 1400 Häuser sind auch am Dienstagmorgen noch ohne Strom, am Montagabend waren es noch zirka 2800 Haushalte.
Strassen sind teilweise noch immer gesperrt.
«Es war Chaos»
Der Ort steht unter Schock. «Man könnte meinen, wir wurden bombardiert», sagt Anwohner Bruno im Sender BFMTV. «Alles muss neu gemacht werden, alles ist kaputt.»
Marie-Hélène Bouissac von der Präfektur Aude spricht von «einem aussergewöhnlichen und für alle Anwohner sehr traumatisierenden Ereignis».
Am späten Montagnachmittag hatte der Tornado die Gemeinde getroffen. «Das ist so schnell gekommen, wir konnten nichts tun», erzählt Anwohnerin Amandine dem Sender BFMTV. Sie habe Gegenstände herumfliegen sehen und sich in Sicherheit gebracht.
Der heftigste Teil des Unwetters habe nur wenige Minuten gedauert. «Ich bin wieder raus gegangen. Es war Chaos», sagt die Frau unter Tränen.
Flugverkehr und Radrennen gestört
Wegen der Unwetter im Süden kam es auch zu Störungen im Flugverkehr. Frankreichs Verkehrsminister Philippe Tabarot schrieb auf X von Beeinträchtigungen. Diese betrafen vor allem Nizza, Bordeaux, Marseille und Toulouse, aber die Pariser Flughäfen.
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— Eurosport IT (@Eurosport_IT) August 24, 2026
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Auch die spanische Radrundfahrt Vuelta kriegte das Unwetter am Montag zu spüren. Die dritte Etappe, die im französischen Département Aude stattfand, wurde wegen eines Hagelsturms abgebrochen.
In Frankreich treten im Durchschnitt mehrere Dutzend Tornados pro Jahr auf.


















