Teneriffa-Tragödie: Diese Touristen-Strände sind besonders gefährdet

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Spanien,

Nach den tragischen Unfällen auf Teneriffa warnen Fachleute eindringlich vor der unterschätzten Gefahr durch Wellen und Strömungen.

Wellen
Hohe Wellen und tückische Strömungen können binnen Sekunden zur tödlichen Gefahr werden. - travelnews

Das Wichtigste in Kürze

  • An Teneriffa sind am letzten Wochenende drei Menschen im Meer ertrunken.
  • Fachleute warnen vor der unterschätzten Gefahr durch Wellen und Strömungen.
  • Wir verraten, an welchen Stränden man besonders gut aufpassen muss.

Dramatische Szenen auf Teneriffa!

Meterhohe Wellen haben am letzten Wochenende an der Nordküste der Kanaren-Insel drei Menschen ins Meer gerissen. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Mehrere weitere Personen wurden verletzt.

Der Krisen- und Informationsdienst A3M ist auf weltweite Sicherheits- und Reiserisikowarnungen spezialisiert. Er mahnt jetzt zu mehr Achtsamkeit an den Küsten.

«Solche tragischen Ereignisse sind leider keine Einzelfälle», sagt Samed Kizgin, Chief Content Officer bei A3M.

Hast du schon einmal im Meer gesurft?

«Wir beobachten weltweit immer wieder, dass Feriengäste die Risiken an Stränden unterschätzen. Sei es durch starke Brandung, Rip-Strömungen oder unsichtbare Unterströmungen. Selbst erfahrene Schwimmerinnen und Schwimmer können innerhalb von Sekunden in Lebensgefahr geraten.»

Tückische Strömungen und Monsterwellen

Strände wie Hanakapiai Beach (Hawaii), Bondi Beach (Australien) oder Nazaré (Portugal) zählen zu den weltweit gefährlichsten Küsten.

Dort können Wellen Höhen von über 20 Metern erreichen. Auch an der Playa Zicatela (Mexiko) und am Benijo Beach (Teneriffa) kommt es regelmässig zu Zwischenfällen.

Meist, weil plötzlich auflaufende Wellen Touristinnen und Touristen überraschen.

Doch nicht nur an den grossen Surf-Hotspots droht Gefahr: Auch auf Bali, in Thailand und auf den übrigen Kanaren-Inseln neben Teneriffa warnen Behörden immer wieder vor gefährlichen Strömungen.

Wasser sieht oft erst ruhig und harmlos aus

Besonders heimtückisch: Oft sieht das Wasser ruhig und harmlos aus – bis eine unsichtbare Strömung Badegäste binnen Sekunden aufs offene Meer zieht.

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«Ein Moment der Unachtsamkeit kann am Meer schnell gefährlich werden», so Kizgin.

«Wer Warnschilder, Flaggen oder Anweisungen von Rettungskräften beachtet, reduziert das Risiko erheblich. Viele Unfälle liessen sich vermeiden, wenn Reisende die natürlichen Kräfte des Ozeans respektieren würden.»

Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.

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Kommentare

User #5306 (nicht angemeldet)

Es gibt warnungen am Strandn, die man zu befolgen hat. WEr sich darüber hinweg setzt, hat selbst schuld. ist wie Skifahren außerhalb der ausgeschilderten Pisten.

User #6350 (nicht angemeldet)

Anders - zumindest meistens - als das Mittelmeer ist der Atlantik rauh, reissend und mit hohem starken Wellengang. Jede Person, die sich an einen Strand in Portugal oder auf einen der Atlantik-Inseln begibt, hat sich dessen bewusst zu sein. Wer als mündiger Mensch das aufgrund seiner Unvernunft nicht kann oder nicht will, ist selber schuld. Ich jedenfalls werfe es keinem Rettungshelfer vor, wenn er einen Einsatz verweigert, wenn die Wasser- und Wetterumstände zu gefährlich sind. Jeder Mensch ist für seine Dummheiten selbst verantwortlich und hat sie (leider samt trauernden Eltern und Geschwistern) auch auszubaden.

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