Sunexpress hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. CEO Max Kownatzki blickt positiv in die Zukunft und hat grosse Pläne.
SunExpress
Ein Flieger der Fluggesellschaft SunExpress. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Hinter der Fluggesellschaft Sunexpress liegt ein erfolgreiches Geschäftsjahr.
  • Im kommenden Jahr soll die Flotte erweitert werden und neue Destinationen anfliegen.

Die deutsch-türkische Fluggesellschaft Sunexpress blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurück. Max Kownatzki, CEO von Sunexpress, äussert sich darüber zufrieden und begegnet dem kommenden Jahr mit viel Zuversicht, wie «aboutTravel» berichtete.

Sunexpress schreibt schwarze Zahlen

Trotz Erschwernisse infolge der Corona-Pandemie schrieb das Unternehmen schwarze Zahlen. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Antalya verzeichnete einen Umsatz von 750 Millionen Euro und einen Gewinn von 59 Millionen Euro.

Der Ukraine-Krieg tangiert die Fluggesellschaft bisher nicht. «Wir bieten keine Flüge in die beiden Länder an. Wir müssen nur immer wieder die Sanktionslisten überprüfen. Aber wir werden den Krieg auf keinen Fall finanziell ausnutzen und die Flugpreise erhöhen», so Kownatzki.

Neue Zieldestinationen und Flotte-Wachstum

Im neuen Jahr wird die Fluggesellschaft 25 neue Destinationen anfliegen. Ziel sei es, das Kapazitätsniveau von 2019 zu erreichen. Die Frequenzen von Basel und Zürich nach Antalya und Izmir werde mit bis zu drei täglichen Flügen erhöht. Zudem werden auch die Flugverbindungen ab Genf in die Türkei ausgebaut.

Die Flotte der Airline wächst laufend. Aktuell ist die Fluggesellschaft im Besitz von 47 Flugzeugen. Allein in den letzten Monaten wurde die Flotte mit neun weiteren Flugzeuge bereichert. Sunexpress peilt das Ziel an, bis ins Jahr 2027 Inhaber von 33 Maschinen zu sein.

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