Strenge Regeln für Fahnen beim ESC wegen Brand in Crans-Montana
Die Brandkatastrophe von Crans-Montana im Wallis hat auch Auswirkungen auf den Eurovision Song Contest in Wien. Am Anlass Mitte Mai sind nur schwer entflammbare Fahnen erlaubt. Fans müssen nebst den Tickets auch Zertifikate für die Fahnen vorweisen.

Das Publikum des diesjährigen Eurovision Song Contest in Wien darf nur schwer entflammbare Flaggen und Fähnchen schwingen. Der offizielle Eintrittskarten-Vertreiber des ESC, Oeticket, begründete dies mit verschärften Brandschutz-Regeln infolge der Brandkatastrophe in der Bar «Le Constellation» im Walliser Skiort Crans-Montana. In der Silvesternacht starben bei dem Brand 41 Menschen, mehr als 115 wurden verletzt.
Zu den ESC-Shows im Mai dürfen darum nur Fahnen mitgebracht werden, wenn Fans beim Eintritt in die Wiener Stadthalle Zertifikate zu den vorgeschriebenen Brandschutznormen vorweisen können, wie eine Sprecherin des Österreichischen Rundfunks (ORF) der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Zum 70-jährigen Jubiläum des ESC wird der Musikwettbewerb in Österreich stattfinden, nachdem der österreichische Countertenor JJ im Vorjahr in Basel gewann. Die rund 90'000 Karten für die Halbfinal- und Final-Shows sowie die Voraufführungen sind bereits seit Januar praktisch ausverkauft.










