Am Freitagabend warfen vermummte Unbekannte Steine und schossen mit Schleudern auf ein Sicherheitscamp des Energiekonzerns RWE am Hambacher Forst (D).
Der Tagebau Hambach schiebt sich an den Hambacher Forst (D).
Ein RWE-Mitarbeiter ist am Hambacher Forst (D) am Kopf verletzt worden. - dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Unbekannte errichteten am Hambacher Forst (D) eine brennende Strassensperre.
  • Herbeigerufene Polizeibeamte seien mit Steinen beworfen wurden.

Im Hambacher Forst (D) ist es erneut zu Ausschreitungen gekommen. Am Freitagabend warfen vermummte Unbekannte Steine und schossen mit Schleudern auf ein Sicherheitscamp des Energiekonzerns RWE, wie die Aachener Polizei am Samstag berichtete. Ein RWE-Mitarbeiter sei am Kopf verletzt worden.

Die Unbekannten errichteten demnach eine Strassensperre an der Zufahrt zu dem RWE-Camp und zündeten diese an. Auch Böller seien gezündet worden. Herbeigerufene Polizeibeamte seien ebenfalls mit Steinen beworfen wurden. Verletzte gab es dabei den Angaben zufolge nicht. Noch bis in die Morgenstunden hinein beobachtete die Polizei aus einem Hubschrauber weitere Steinwürfe auf das RWE-Camp.

Der Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen wurde in den vergangenen Monaten zum Symbol für den Widerstand gegen Braunkohleverstromung. Der RWE-Konzern will einen Teil des Waldes roden, um den benachbarten Tagebau Hambach zu vergrössern. Das Oberverwaltungsgericht in Münster verhängte allerdings Anfang Oktober per Eilbeschluss einen Rodungsstopp.

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