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    Sondierungen zwischen CDU/CSU und SPD haben begonnen

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    Deutschland,

    In Berlin begannen die Christ- und Sozialdemokraten etwas verspätet mit ihren Gesprächen zur Bildung einer schwarz-roten Regierung.

    Bundestag
    Die Bundesregierung kann frei darüber entscheiden, ob sie das Aufnahmeverfahren für afghanische Staatsangehörige beenden will – oder unter welchen Voraussetzungen eine Fortsetzung denkbar ist. (Archivbild) - dpa

    Ein paar Minuten später als geplant haben Christdemokraten und Sozialdemokraten in Berlin (D) mit ihren ersten Gesprächen in grösserer Runde zur Bildung einer schwarz-roten deutschen Regierung begonnen.

    Von beiden Seiten nehmen dem Vernehmen nach je neun Vertreter an den Verhandlungen teil. Vor der Runde hatten sich die Spitzen von CDU/CSU und SPD zunächst knapp eine Stunde lang in einer kleinen Runde ausgetauscht. Anschliessend hatten sich beide Seiten kurz intern beraten.

    Führende Vertreter der drei Parteien wie die Vorsitzenden Friedrich Merz (CDU), Markus Söder (CSU) und Lars Klingbeil (SPD) waren dazu am Morgen in Berlin in einem Gebäude des Bundestags, dem Jakob-Kaiser-Haus, eingetroffen. Nach dpa-Informationen sollte es bei dem ersten Treffen auch darum gehen, atmosphärische Unstimmigkeiten aus dem Wahlkampf und den Tagen nach der Wahl zu bereinigen.

    Merz will Regierung bis Ostern

    Für die Union sitzen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur neben CDU-Chef Merz der CSU-Vorsitzende Markus Söder sowie die Generalsekretäre Carsten Linnemann (CDU) und Martin Huber (CSU) am Tisch. Hinzu kommen CDU/CSU-Fraktionsgeschäftsführer Thorsten Frei, CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, die stellvertretende CDU-Vorsitzende Karin Prien und CSU-Vize Dorothee Bär.

    Für die SPD sondieren die Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Saskia Esken, ausserdem Verteidigungsminister Boris Pistorius und Arbeitsminister Hubertus Heil. Ebenfalls im Verhandlungsteam: Generalsekretär Matthias Miersch, Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, die beiden Ministerpräsidentinnen Manuela Schwesig und Anke Rehlinger sowie der Chef der NRW-SPD, Haushaltsexperte Achim Post.

    Bei dem Treffen dürfte es vor allem darum gehen, erste grobe Linien und einen Zeitplan für das weitere Vorgehen abzustecken. Merz hat wiederholt deutlich gemacht, dass er angesichts der grossen Herausforderungen keine Zeit verlieren und bis Ostern eine Regierung bilden möchte. Klingbeil betonte aber wiederholt, dass es keinen Automatismus einer Regierungsbeteiligung der SPD gebe.

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    Kommentare

    User #2275 (nicht angemeldet)

    Das die, neben Scholz, Hauptverantwortlichen für das Wahldebakel der SPD nicht zurückgetreten sind und jetzt auch noch Koalitionsverhandlungen führen sollen, zeigt das diese Partei am Ende ist.

    User #6138 (nicht angemeldet)

    Ich hoffe das die SPD verstanden hat das sie einst die Partei der Arbeiter war und nicht wie man es heute oft versteht die Partei der Sozialhilfeempfänger. Genau be der Arbeiterklasse hat die SPD am meisten Stimmen verloren. Und wenn wir über Arbeiter sprechen, dann auch zwangsweise über Wirtschaft. Denn ohne Wirtschaft keine Arbeiter. Und dann wird man auch der AfD den Wind aus den Segeln nehmen

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