Sind Spurwechsel erfolgreich?

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Deutschland,

Blöd, wenn man nicht der einzige ist, der über die Autobahn in den Urlaub will. Aber was bringt es eigentlich, ständig zwischen den Fahrspuren und von Lücke zu Lücke zu wechseln?

Hin und her und her und hin: Bei stärkerem Verkehr suchen manche ihren vermeintlichen Vorteil im Lückenspringen.
Hin und her und her und hin: Bei stärkerem Verkehr suchen manche ihren vermeintlichen Vorteil im Lückenspringen. - Fabian Sommer/dpa/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn alle Autos mit möglichst gleichem Tempo fahren, ist die Staugefahr am geringsten.

Aber das Lückenspringen - also immer wieder die Fahrspuren zu wechseln - bringt laut Dekra meist nichts, nur mehr Risiko.

Die Prüforganisation rät, anstelle des Lückenspringens bei viel Verkehr vorausschauend zu fahren, genügend Abstand zu halten und eben auf unnötige Tempo- und Spurwechsel zu verzichten.

Auf den Streifen leicht versetzt zum Auto auf der anderen Spur zu fahren, bringt ebenfalls mehr Sicherheit. Man hat laut Dekra dann das Verkehrsgeschehen besser im Blick und kann früher reagieren, wenn vorne gebremst wird. Besonders innerhalb von Baustellen senken das versetzte Fahren und der Verzicht aufs Überholen demnach das Risiko für Unfälle.

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