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    Siemens: Werden bezahlen - und erwarten, bezahlt zu werden

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    Deutschland,

    Um ihre Kosten bei fehlenden Einnahmen zu drücken, setzen grosse Unternehmen Mietzahlungen für ihre Filialen aus. Siemens hält dagegen und will seine Rechnungen nach wie vor begleichen oder wenn es Problem gibt, zumindest darüber reden.

    Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender von Siemens. Foto: Peter Kneffel/dpa
    Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender von Siemens. Foto: Peter Kneffel/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Während einige grosse Unternehmen Mietzahlungen eingestellt haben, bekräftigt Siemens-Chef Joe Kaeser die Zahlungsbereitschaft seines Konzerns in der Corona-Krise.

    «Wir werden unsere Lieferanten bezahlen und erwarten von unseren Kunden auch, dass sie uns bezahlen», schrieb er am Montag im Kurznachrichtendienst Twitter.

    Allerdings fügte er auch hinzu, man werde sich im Fall, dass eine der beteiligten Seiten Probleme habe, «zusammensetzen und sehen, was wir tun können».

    Kaeser rief in seinem Tweet auch zur Solidarität auf: Die aktuelle Situation sei «gewaltig» und «erst der Anfang». «Wir müssen näher zusammenrücken während wir Abstand halten.» Der scheidende Siemens-Chef ist für seine oft auch politischen Äusserungen auf Twitter bekannt.

    Zuletzt hatten Konzerne wie Adidas oder H&M mit der Ankündigung, für Läden in Deutschland, die wegen der Corona-Krise geschlossen sind, Mietzahlungen einzustellen, für Aufsehen und Kritik gesorgt.

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