Im Konfliktgebiet in der Ostukraine sind laut Angaben der Separatisten zwei Zivilisten getötet worden. Die ukrainische Armee soll schuld an ihrem Tod sein.
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Ein ukrainischer Soldat im Krisengebiet. - AP Photo/Vadim Ghirda

Bei einem Beschuss eines Dorfes im Konfliktgebiet in der Ostukraine sind nach Angaben der von Russland unterstützten Separatisten zwei Zivilisten getötet worden.

Der Zwischenfall habe sich in Pionorskoje im Gebiet Luhansk ereignet, sagte ein Sprecher am Sonntag der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Die Leichen sollten demnach am Mittag aus den Trümmern geborgen werden.

Die Separatisten beschuldigten die ukrainische Armee, für den Angriff verantwortlich zu sein. Fünf Wohnhäuser seien zerstört worden. Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen. Die ukrainische Armee hatte am Samstag den Tod zweier Soldaten der Regierungstruppen gemeldet.

Schon 14'000 Tote in Krisengebiet

In den ostukrainischen Gebieten Donezk und Luhansk unweit der russischen Grenze kämpfen seit 2014 vom Westen ausgerüstete Regierungstruppen gegen von Russland unterstützte Separatisten.

UN-Schätzungen zufolge sind bereits mehr als 14'000 Menschen getötet worden, zumeist im Separatistengebiet. Ein Friedensplan von 2015 unter deutsch-französischer Vermittlung wird nicht umgesetzt.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Ukraine sind zwei Zivilisten im Konfliktgebiet im Osten getötet worden.
  • Die von Russland gestützten Separatisten geben die Schuld der ukrainischen Armee.

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