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    Schlappe für Starmer: Labour verliert Sitz im Parlament

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Nur wenige Wochen nach einer schweren Regierungskrise muss der britische Premierminister Keir Starmer den nächsten Rückschlag hinnehmen.

    Keir Starmer
    Nur wenige Wochen nach einer schweren Regierungskrise muss der britische Premierminister Keir Starmer den nächsten Rückschlag hinnehmen. - keystone

    Bei einer Nachwahl für einen Sitz im britischen Parlament im Wahlkreis Gorton and Denton in England musste sich die Regierungspartei Labour gegen die Grünen geschlagen geben und landete sogar nur auf dem dritten Platz hinter den Rechtspopulisten von Reform UK.

    Damit verliert die Partei einen Sitz im Unterhaus, den nun die Grünen-Politikerin Hannah Spencer bekommt. Der BBC zufolge hatte die Labour-Partei in dieser Region im Grossraum Manchester seit 1931 nicht mehr verloren. Britische Medien wittern bereits die nächste Krise für den Labour-Politiker Starmer, dessen Amt zuletzt am seidenen Faden zu hängen schien.

    Erst kürzlich geriet Starmer wegen der Ernennung des früheren Ministers und Epstein-Vertrauten Peter Mandelson als Botschafter in Washington unter Druck. Er musste zugeben, von der Freundschaft zwischen Mandelson und dem 2019 in Haft gestorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gewusst zu haben, als er Mandelson zum Botschafter ernannte. Diesen Posten musste Mandelson Monate später wieder räumen. Erst Anfang der Woche wurde Mandelson wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt zwischenzeitlich festgenommen.

    Erst Ende Januar hatte Labour die Kandidatur eines möglichen parteiinternen Herausforderers von Starmer für den Wahlkreis blockiert. Der Bürgermeister von Manchester, Andy Burnham, hätte zum Antritt bei der Nachwahl die Zustimmung des Führungsgremiums gebraucht, diese wurde ihm aber verweigert. Burnham gilt als aussichtsreichster potenzieller Herausforderer für Starmer, müsste dafür aber erst den Sprung ins Unterhaus schaffen.

    Starmer reagierte zunächst nicht auf die Niederlage seiner Partei. Verkehrsministerin Heidi Alexander sprach bei Times Radio von einer «schwierigen und enttäuschenden Nacht». Dennoch solle man die Ergebnisse der Nachwahl nicht «überinterpretieren», meinte die Ministerin. Die Labour-Partei könne sich auch von diesem Rückschlag erholen.

    Kommentare

    User #5744 (nicht angemeldet)

    "..another one bites the dust..." 🎶🥁 Manü 🫵🏼 Fritz -> you're next! 🫡👏🏼

    User #9712 (nicht angemeldet)

    Herr Starmer wird nächstens Abgewählt vom Volk.

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