Drohne

    Russland zeichnet Piloten nach Drohnen-Zwischenfall mit USA aus

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Nach dem Vorfall zwischen einer US-Drohne und einem russischen Jet möchte Russen-Minister Sergej Schoigu die Piloten auszeichnen.

    dpatopbilder - SCREENSHOT - Das Pentagon hat Filmmaterial veröffentlicht, auf dem zu sehen ist, wie ein russisches Flugzeug eine Überwachungsdrohne der US-Luftwaffe im internationalen Luftraum über dem Schwarzen Meer unsicher abfängt. Foto: Uncredited/US DEPARTMENT OF DEFENSE/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
    dpatopbilder - SCREENSHOT - Das Pentagon hat Filmmaterial veröffentlicht, auf dem zu sehen ist, wie ein russisches Flugzeug eine Überwachungsdrohne der US-Luftwaffe im internationalen Luftraum über dem Schwarzen Meer unsicher abfängt. Foto: Uncredited/US DEPARTMENT OF DEFENSE/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits - sda - Keystone/US DEPARTMENT OF DEFENSE/AP/Uncredited

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die russischen Piloten, die eine US-Drohne angriffen, sollen ausgezeichnet werden.
    • Dies erklärte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu.
    • Der Zwischenfall hatte die Spannungen zwischen USA und Russland zugenommen.

    Moskau will die am Absturz der US-Militärdrohne über dem Schwarzen Meer beteiligten russischen Piloten auszeichnen.

    Verteidigungsminister Sergej Schoigu habe die Kampfjetpiloten, die das Eindringen der Drohne in den von Russland gesperrten Luftraum verhindert hätten, zur Auszeichnung vorgeschlagen, teilte das Ministerium am Freitag in Moskau mit. Der militärische Zwischenfall hat die Spannungen zwischen Washington und Moskau deutlich verschärft.

    Militärausgaben Ländervergleich
    Zwei B-1B Lancer Jets der US Air Force. - Keystone

    Nach US-Angaben war die Drohne vom Typ MQ-9 am Dienstag im internationalen Luftraum über dem Schwarzen Meer mit einem russischen Kampfjet kollidiert. Das US-Militär schilderte, zwei russische Su-27 hätten ein Abfangmanöver begonnen. Dabei habe einer der Kampfjets den Propeller der US-Drohne getroffen.

    Die USA beklagten ein «unprofessionelles», «unsicheres» und «rücksichtsloses» Handeln der russischen Piloten. Russlands Verteidigungsministerium wies jede Verantwortung für den Absturz von sich und erklärte, die Drohne habe bei einem scharfen Ausweichmanöver rapide an Höhe verloren und sei abgestürzt.

    Moskau kritisiert USA

    Moskau beharrt darauf, dass es den Luftraum über dem Schwarzen Meer in dem Gebiet wegen seines Kriegs gegen die Ukraine – in Moskau wird dieser offiziell «militärische Spezialoperation» genannt – gesperrt und dies auch auf internationaler Ebene bekanntgegeben habe.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, zu dem Vorfall wäre es nicht gekommen, wären «nicht diejenigen, denen es nicht zusteht», dort geflogen. Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew erklärte am Freitag auf seinem Telegram-Kanal gar den einseitig gesperrten Luftraum zu einem «Teil unseres Territoriums, auf das sich unsere Souveränität erstreckt». Dementsprechend wäre es falsch, «zimperlich» mit den Amerikanern umzugehen.

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