Roms bekannteste Disco wegen Sicherheitsmängeln geschlossen
Die Disco «Piper» in Rom wurde auf Anordnung der Behörden geschlossen. Grund: Sicherheitsmängel. Der Einfluss des Falls Crans-Montana ist riesig.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Sicherheits-Diskussionen rund um die Katastrophe in Crans-Montana sind weitreichend.
- Nun schliesst Rom einen traditionsreichen Klub.
- Grund seien Sicherheitsmängel.
Nach dem Brand in der Bar «Le Constellation» im Schweizer Skiort Crans-Montana sind die Kontrollen in Lokalen in Italien verschärft worden.
Die Diskothek «Piper» in Rom ist vorläufig wegen schwerer Sicherheitsmängel geschlossen worden. Das Lokal wurde auf Anordnung der Justiz gesperrt.
Bei einer Kontrolle stellten die Behörden strukturelle Veränderungen am Gebäude, Risiken bei der Evakuierung, fehlende Zertifikate sowie eine Überbelegung fest.

Die Polizeikontrollen in Roms Clubs dauern bereits seit einiger Zeit an und wurden nach der Tragödie von Crans-Montana intensiviert, wie Medien berichteten.
Das 1965 gegründete «Piper» gilt als eine der traditionsreichsten Discos Italiens. Es spielte eine zentrale Rolle in der italienischen Musik- und Popkultur der 1960-er- und 1970-er-Jahre. Viele bekannte italienische Künstler traten dort auf, darunter Adriano Celentano, Mina und Rita Pavone.

Der Club war nicht nur ein Ort für Livemusik, sondern auch ein Treffpunkt für junge Leute, die sich für Mode, Kunst und die kulturellen Bewegungen der Zeit interessierten.
In den 1970-er-Jahren entwickelte er sich zu einem Symbol für die italienische Jugendkultur. Der Club prägt die italienische Pop- und Beat-Szene.










