«Inkompetenz» und «Klima-Katastrophe»: Der Youtuber Rezo hat nun ein drittes Video unter dem Schlagwort «Zerstörung» vor der Bundestagswahl veröffentlicht.
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Der Star Youtuber Rezo meldet sich in einem dritten Video zum Schlagwort «Zerstörung» zum Wort. - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Youtuber Rezo veröffentlichte ein weiteres Video zum Thema «Zerstörung».
  • In rund 43 Minuten spricht er über Korruption und Lobbyismus.

«Inkompetenz» und «Klima-Katastrophe»: Zwei Videos unter dem Schlagwort «Zerstörung» hat der Youtuber Rezo vor der Bundestagswahl in der kommenden Woche bereits veröffentlicht. Nun folgt ein drittes. Gut eine Woche vor der Bundestagswahl hat sich der Youtuber Rezo noch einmal mit einem Video zu Wort gemeldet. Erneut kritisiert er Korruption in der Politik scharf.

In dem gut 43 Minuten langen Video knöpft er sich unter anderem die von einzelnen Unionspolitikern angebahnten Geschäfte vor. Hauptsächlich geht es um die Beschaffung von Corona-Schutzmasken. Auch hohe Parteispenden von grossen Unternehmen und Einflussnahmen von Lobbyisten auf Gesetze prangert Rezo an.

Youtuber Rezo
Youtuber Rezo, dessen Video «Die Zerstörung der CDU» grosses Echo ausgelöst hat, hält bei der Verleihung des 7. Webvideopreises den Preis in der Kategorie «Music» in der Hand. - dpa

Der Mann mit blauem Haarschopf war 2019 bekannt geworden, als er mit dem Video «Zerstörung der CDU» Aufmerksamkeit erregt hatte. Sein neues Video lehnt sich zumindest dem Titel nach daran an: «Zerstörung FINALE: Korruption». Die konkreten Beispiele, an denen Rezo sich dabei abarbeitet, sind im Wesentlichen bereits bekannt.

Rezo kritisiert Korruption und Lobbyismus

Der Youtuber beklagt ein «Versagen» staatlicher Kontrollinstanzen und zu lasche Transparenzregeln. Als Parteien, die ausweislich ihrer Wahlprogramme am meisten gegen Korruption und Lobbyismus tun wollten, nennt er Grüne und Linke.

Dem SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz macht Rezo Vorwürfe wegen seines Agierens im Skandal um den Milliardenbetrug bei Wirecard. Ebenfalls in der sogenannten Cum-Ex-Affäre. Scholz hatte Vorwürfe stets bestritten. Im Cum-Ex-Skandal hatte er in einem Untersuchungsausschuss der Hamburger Bürgerschaft jeglichen Verdacht zurückgewiesen.

Fast eine Million Aufrufe

Am Ende des Videos betont der Youtuber, keine mögliche Koalition werde bei dem Thema einen «krassen Wandel» nach sich ziehen. Bis Sonntagmittag hatt dieses fast eine Million Aufrufe. Es könne aber gute Fortschritte geben. «Geht wählen und verschwendet Eure Stimme nicht, denn wer nicht wählen geht, kann auch nicht erwarten, dass sich was ändert.»

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Kandidaten beim ersten TV-Triell vor zwei Wochen - POOL/AFP/Archiv

In den ersten beiden Teilen der Videoreihe zur Bundestagswahl unter dem Schlagwort «Zerstörung» waren die Themen «Inkompetenz» und die «Klima-Katastrophe». Nun kündigte er ganz zum Schluss des neuen Videos an, dass dies der letzte Part der Reihe gewesen sei. «Ich bin raus», sagte der Youtuber.

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