Putin mahnt Trump vor Telefonat: «Wir haben genug Kraft, um...»

    Janis Meier
    Janis Meier

    Russland,

    Heute (16 Uhr) steht ein Telefonat zwischen Wladimir Putin und Trump an. In einem Interview stellt der russische Machthaber klar, was er von den USA will.

    Wladimir Putin
    Laut Wladimir Putin könne Russland den Krieg in der Ukraine aus eigener Kraft gewinnen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wladimir Putin hat sich zu der Rolle der USA im Ukraine-Krieg geäussert.
    • Die Amerikaner hätten «ihre eigenen nationalen Interessen».
    • Der russische Machthaber mahnt, dass sein Land genug Kraft habe, um den Krieg zu gewinnen.

    Kurz bevor es heute Nachmittag (16 Uhr) zum wichtigen Telefonat mit Donald Trump kommt, sorgt ein Interview für Aufsehen. Das Gespräch wurde von dem Kreml treuen Journalist Pawel Zarubin Ende März geführt. Erst jetzt hat er es auf Telegram geteilt.

    Wladimir Putin äussert sich darin deutlich zur Rolle der USA und ihres Präsidenten Donald Trump im Ukraine-Konflikt.

    Botschaft von Wladimir Putin an die USA

    Der russische Machthaber sagt: «Wissen Sie, die Amerikaner – das amerikanische Volk, die amerikanische Führung, einschliesslich des Präsidenten – haben ihre eigenen nationalen Interessen.»

    Russland würde dies respektieren. «Wir gehen davon aus, dass wir auch so behandelt werden», erklärte Wladimir Putin.

    Glaubst du, dass Trump Putin zu einem Waffenstillstand überreden kann?

    Und dann mahnte er seine Gegner, dass er sich nichts aufzwingen lassen will: «Wir haben genug Kraft und Ressourcen, um das, was wir 2022 angefangen haben, zu einem logischen Ende zu führen. Mit den Ergebnissen, die Russland braucht.»

    Donald Trump will «Blutbad» beenden

    Laut eigenen Aussagen strebt der US-Präsident beim anstehenden Telefonat an, das «Blutbad» des Krieges in der Ukraine zu beenden.

    Nach dem Gespräch mit Putin plant Trump weitere Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj sowie Vertretern der NATO.

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    Kommentare

    User #1960 (nicht angemeldet)

    Lüge von Putin... wie immer.

    User #5789 (nicht angemeldet)

    #3250, #4913, Scott Ritter, ein „Putin-Apologet“, der dessen Narrative konsequent verteidigt, ist eine total zwielichtig Gestalt und Quelle. Arbeitet mit russischen Staatsmedien wie RT und der russischen Nachrichtenagentur TASS zusammen. Ging verdeckt im Internet arbeitenden Polizisten 2001 und 2009 in die Falle und wurde wegen Sexualdelikten mit Minderjährigen verurteilt. Anfang 2022 wurde sein Twitter-Kanal wegen der Verletzung der Richtlinien gegen „Belästigung und Missbrauch“ erst vorübergehend gesperrt, dann dauerhaft, nachdem er den US-Präsidenten Joe Biden in Bezug auf das Massaker von Butscha als Kriegsverbrecher bezeichnet hatte, weil Biden richtig Russland dafür verantwortlich machte, während Ritter nachgewiesen fälschlich der Nationalen Polizei der Ukraine dafür die Schuld gab. 2024 wurde ihm der Pass abgenommen, als er nach Russland reisen wollte.

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