Putin erleichtert Einbürgerung ausländischer Soldaten

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Russland,

    Russlands Präsident Putin vereinfacht die Einbürgerung von Ausländern, die in der Ukraine gekämpft haben, und ihren Familienangehörigen.

    Wladimir Putin
    Wladimir Putin gibt einem Soldaten die Hand. (Archivbild) - keystone

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat mit einem Erlass die Einbürgerung von Ausländern erleichtert, die in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine gekämpft haben. Voraussetzung sei, dass die Ausländer seit Februar 2022 für mindestens ein Jahr einen Vertrag mit der russischen Armee oder anderen bewaffneten Organisationen hatten.

    Dies betreffe aktive Soldaten wie Veteranen. Auch die Einbürgerung ihrer Familienangehörigen werde vereinfacht. Der Erlass wurde am Donnerstag vom Kreml veröffentlicht.

    Gastarbeiter als Soldaten

    Für den Einsatz gegen die Ukraine hat Moskau viele Männer in die Armee gesteckt, die als Gastarbeiter aus Zentralasien in Russland waren. Der Putin-Erlass löse das Problem einer möglichen Auslieferung von Kriegsveteranen in Länder, in denen ihnen Verfolgung wegen Söldnertums drohe, kommentierte der Abgeordnete Alexander Chinschtejn. «Seine eigenen Bürger liefert Russland nicht aus», sagte er.

    Aus Kirgistan wurde am Donnerstag berichtet, dass ein kirgisischer Bürger wegen Zugehörigkeit zur russischen Privatarmee Wagner zu fünf Jahren Haft verurteilt worden sei.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    ukraine krieg
    106 Interaktionen
    Grosse Verluste

    MEHR IN NEWS

    1 Interaktionen
    Küsnacht ZH
    fsb
    1 Interaktionen
    Moskau

    MEHR AUS RUSSLAND

    Moskau
    26 Interaktionen
    Moskau
    Oleschky
    12 Interaktionen
    Anapa
    Putin
    366 Interaktionen
    «Wir sind bereit»
    Russland
    40 Interaktionen
    Moskau