Botschafter

    Prag bestellt nach Drohungen iranischen Botschafter ein

    Mit einer Einbestellung des iranischen Botschafters hat Tschechien auf Drohungen gegen den persischsprachigen Sender Radio Farda mit Sitz in Prag reagiert.

    Petr Macinka
    Tschechiens Aussenminister Petr Macinka bestellte den iranischen Botschafter ein. - keystone

    Man werde dem Botschafter so bald wie möglich einen Protest übermitteln, sagte Aussenminister Petr Macinka der Nachrichtenagentur CTK zufolge. Zuvor hatten Irans Streitkräfte mehrere persischsprachige Exilsender als mögliche Ziele von Angriffen ausgemacht.

    Radio Farda ist ein Projekt des US-Auslandssenders Radio Freies Europa/Radio Liberty (RFE/RL). Er strahlt sein Programm seit Ende 2002 aus und war ursprünglich eine Kooperation mit dem US-Sender Voice of America (Stimme Amerikas).

    Exilsender gelten als wichtige Informationsquellen für die iranische Bevölkerung, da die staatlich kontrollierten Medien selbst in Friedenszeiten der Zensur unterliegen. Die Sendezentrale von Radio Farda im Prager Stadtteil Strasnice steht nach Behördenangaben seit langem unter erhöhtem Schutz, da sie als potenzielles Ziel von Terroristen gilt.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2824 (nicht angemeldet)

    Das wird den Iran sicherlich interessieren.

    User #111 (nicht angemeldet)

    Prad sollte mal Ihre Denkweise überprüfen! Ist die USA und Israel besser mit dem was sie tun?

    Weiterlesen

    Archiv
    200 Interaktionen
    Dänemark
    KI
    69 Interaktionen
    Wegen KI

    MEHR IN NEWS

    riad
    2 Interaktionen
    Wieder Verletzte
    Hans-Georg Landauer
    63 Interaktionen
    Berlin
    1 Interaktionen
    Martigny VS
    Nepal
    1 Interaktionen
    Kathmandu

    MEHR BOTSCHAFTER

    Trump
    13 Interaktionen
    Washington
    norwegen
    22 Interaktionen
    Moskau
    Moldau
    18 Interaktionen
    Chisinau

    MEHR AUS TSCHECHISCHE REPUBLIK

    1 Interaktionen
    Prag
    2 Interaktionen
    Prag
    1 Interaktionen
    Prag