Der Taycan war nur das Vorspiel: Nachdem Porsche mit der Sportlimo seinen Einstand an der Ladesäule gegeben hat, wollen die Schwaben jetzt Masse machen – und elektrifizieren dafür den Macan-Nachfolger.
Porsche will die nächste Generation des Macan elektrisch auf die Strasse bringen und ist dafür auch mit Versuchsfahrzeugen unterwegs.
Porsche will die nächste Generation des Macan elektrisch auf die Strasse bringen und ist dafür auch mit Versuchsfahrzeugen unterwegs. - Porsche AG/dpa-tmn
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Das Wichtigste in Kürze

  • Porsche drückt bei der E-Mobilität auf die Tube: Dem ersten rein elektrischen Modell Taycan stellt der Sportwagenbauer ab kommenden Jahr eine ganze Reihe weiterer E-Autos zur Seite.

Den Anfang macht die zweite Generation des SUV Macan.

Das soll laut Hersteller wie der Taycan eine 800-Volt-Architektur bekommen und dann sogar mit mehr als den bislang möglichen 270 kW laden können. Obwohl der Akku rund 100 kWh haben und für rund 500 Kilometer reichen soll, schafft der Macan beim Laden den Sprung von 5 auf 80 Prozent deshalb in weniger als 25 Minuten, so Porsche weiter.

Je nach Variante gibt es zwei Motoren mit zusammen bis zu 450 kW/612 PS Systemleistung und einem Drehmoment von maximal 1000 Nm.

Das Auto bekommt eine leicht hecklastige Gewichtsverteilung, aufwendige Neuerungen am Fahrwerk und die erste Hinterachslenkung in dieser Baureihe.

Neue Plattform und mehr Modelle

Dem Macan folgen später ein Sportwagen im Format des 718 sowie mindestens ein weiteres SUV der Oberklasse. Letzteres soll nach Informationen aus Unternehmenskreisen in Format und Preis noch über dem aktuellen Cayenne angesiedelt sein.

Der Macan und die anderen Modelle nutzen eine neue elektrische Plattform (PPE), die gemeinsam mit Audi entwickelt wurde. Diese erlaubt mehr Flexibilität bei Antrieb und Abmessungen und ist auf deutlich grössere Stückzahlen ausgelegt. Ab 2025 will Porsche jedes zweite Auto als Plug-in-Hybrid oder reines E-Fahrzeug verkaufen und bis 2030 auf einen Akku-Anteil von 80 Prozent kommen.

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