An Weihnachten wurde ein 19-jähriger bewaffneter Mann auf dem Gelände des Schlosses Windsor gesichtet. Jetzt zieht die Polizei Konsequenzen.
Armbrust Weihnachten
Mit einer Armbrust bewaffnet wurde am ersten Weihnachtstag ein 19-Jähriger auf dem Gelände der Queen-Residenz Schloss Windsor gefasst. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Über und um das königliche Schloss Windsor soll künftig ein Flugverbot gelten.
  • Dies fordert die britische Polizei, nachdem ein Mann an Weihnachten eingedrungen war.

Nach dem Vorfall mit einem bewaffneten Eindringling auf dem Gelände der Queen-Residenz in Windsor will die britische Polizei eine Flugverbotszone über dem Schloss einrichten lassen.

Der Antrag wurde als Teil einer weiteren Überarbeitung des Sicherheitskonzepts eingereicht. Er hängt nicht mit konkreten Hinweisen auf eine Bedrohung zusammen, wie die Metropolitan Police am Sonntag mitteilte.

Der Überflug des Geländes soll demnach verboten werden. Dies in einem Radius von umgerechnet rund 2,7 Kilometern und einer Höhe von etwa 760 Metern.

Mann wollte Queen «aus Rache» töten

Am Weihnachtstag war ein 19 Jahre alter Mann mit einer Armbrust auf dem Gelände von Schloss Windsor festgenommen worden.

Als Teil der Ermittlungen prüft die Polizei auch ein Video. Auf diesem ist ein Mensch mit Kapuzenpulli und Armbrust zu sehen, der angibt, die Queen aus Rache töten zu wollen. Nach dem Vorfall hatte Innenministerin Priti Patel angekündigt, eine Verschärfung der Regeln zum Besitz von Armbrüsten zu prüfen.

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