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Polens Regierung: Quecksilber nicht die Ursache für Fischsterben

Keystone-SDA
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Polen,

Gemäss Polens Regierung konnte Quecksilber als Ursache für das Fischsterben in der oder ausgeschlossen werden.

Tote Fische
Am Samstag wurden im Rotbach in Gais rund 80 verendete Fische entdeckt. (Symbolbild) - sda

Das Wichtigste in Kürze

  • Hohe Quecksilberwerte sind nicht der Grund für das Fischsterben in der Oder.
  • Dies haben erste Untersichungen der polnischen Regierung ergeben.

Erhöhte Quecksilberwerte sind nach Angaben der polnischen Regierung nicht die Ursache für das Fischsterben in der Oder. Dies hätten die ersten toxikologischen Untersuchungsergebnisse von Proben toter Fische ergeben, schrieb Polens Umweltministerin Anna Moskwa am Samstag auf Twitter.

«Das staatliche Veterinärinstitut hat sieben Arten getestet. Es hat Quecksilber als Ursache für das Fischsterben ausgeschlossen.» Man warte nun auf die Ergebnisse von Untersuchungen auf andere Schadstoffe.

Das Fischsterben in der Oder beunruhigt seit Tagen die Menschen, die in Polen und Deutschland an dem Fluss leben. Polnische Behörden hatten nach Regierungsangaben bereits Ende Juli erste Hinweise darauf bekommen, dass in dem Fluss massenweise verendete Fische treiben.

Ursache noch ungeklärt

Die Ursache des Fischsterbens ist noch ungeklärt. Nach Angaben von Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) weist die Oder «sehr stark erhöhte Salzfrachten» auf. Der Begriff Salzfrachten bezeichnet im Wasser gelöste Salze.

Polens Regierung vermutet, dass der Fluss mit Chemie-Abfällen vergiftet wurde. Die polnische Polizei hat eine Belohnung von umgerechnet 210'000 Euro für die Aufklärung ausgesetzt.

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