Ernstfall-Übung führt Armee in fünf Tagen durch die Schweiz
Rund 3000 Armeeangehörige mit etwa 300 Rad- und 50 Raupenfahrzeugen haben an der grossangelegten Truppenübung «Mobilo 26» teilgenommen. Nach fünf Tagen endet das einsatznahe Training am Freitag in Frauenfeld TG.

Die Hauptbewegungen fänden aus taktischen Gründen und zur Vermeidung unnötiger Machtdemonstrationen nachts und diskret statt, teilte die Armee mit. Dabei wurde auch die Überquerung eines Gewässers geübt.
Im Rahmen von «Mobilo 26» arbeiteten Armeeeinheiten zusammen, die normalerweise getrennt voneinander trainieren. Auch das sei nicht alltäglich, sagte Armee-Divisionär Yves Gächter gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Für die Truppen sei eine Übung dieser Grösse nicht alltäglich.
Wegen geopolitischer Spannungen will Gächter die Verteidigungsfähigkeit der Armee wieder stärken: «Wir müssen bereit sein, unser Land zu schützen», so der Divisionär, um – wenn es darauf ankommt – Rechte und Demokratie verteidigen zu können. Für ihn gehöre eine gute Truppenvorbereitung mit dazu.










