In Städten ist auch in klaren Nächten kaum ein Stern zu sehen. Die Nordseeinsel Pellworm wirbt nun als dunkler Ort um Sternengucker und auch Spiekeroog will zum Sternenpark werden.
Blick in den Sternenhimmel über Spiekeroog. Die ostfriesische Insel arbeitet an der Auszeichnung zum Sternenpark und hat dafür zuletzt die Strassenlaternen gedimmt. Foto: --/Andreas Hänel/dpa
Blick in den Sternenhimmel über Spiekeroog. Die ostfriesische Insel arbeitet an der Auszeichnung zum Sternenpark und hat dafür zuletzt die Strassenlaternen gedimmt. Foto: --/Andreas Hänel/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die nordfriesische Insel Pellworm will Bewohnern und Gästen künftig mehr Sternenhimmel bieten und reduziert dafür das künstliche Licht.

Angestrebt wird die Eintragung in das Register der International Dark-Sky Association von dunklen Orten, sagte Kurdirektorin Sarah Michna.

Auch die niedersächsische Nordseeinsel Spiekeroog strebt das seit einiger Zeit an. Dort wurde bereits zahlreiche Leuchten und Laternen in ihrer Lichtstärke reduziert, ausserdem sollen Sternenparkführer ausgebildet werden, die Interessierten den Sternenhimmel über der Insel erklären.

Bislang gibt es in Deutschland vier anerkannte sogenannte Sternenparks: den Naturpark Westhavelland, das Biosphärenreservat Rhön, der Nationalpark Eifel, die Winklmoosalm in Bayern und - als erste Sternenstadt - Fulda.

soll als Insel vor allem in der Nachsaison attraktiver werden. An mehreren besonders dunklen Orten auf der Insel sollen Beobachtungsplätze mit «Sternegucker-Bänken» eingerichtet werden.