OSZE

OSZE verkündet Ende der Beobachtermission in der Ukraine

AFP
AFP

Österreich,

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat das offizielle Ende ihrer Beobachtermission in der Ukraine verkündet.

OSZE
Für das kommende Jahr verfügt die OSZE weder über ein Budget noch über einen Vorsitz für 2027. (Symbolbild) - afp

Das Wichtigste in Kürze

  • Russland hatte Mandatsverlängerung verhindert.

Russland habe der Organisation keine Wahl gelassen, indem es Ende März gegen eine Mandatsverlängerung gestimmt habe, erklärte der amtierende OSZE-Präsident, der polnische Aussenminister Zbigniew Rau, am Donnerstag.

Die Beobachtermission der OSZE in der Ukraine war nach der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland im März 2014 eingerichtet worden. Die OSZE-Mitarbeiter waren unter anderem im Osten der Ukraine stationiert, wo pro-russische Separatisten seit 2014 gegen die ukrainische Armee kämpften. Sie sollten die Einhaltung der Minsker Abkommen überwachen und die Lage vor Ort beobachten.

Nach Beginn der russischen Offensive in der Ukraine am 24. Februar hatte die OSZE bereits alle ausländischen Mitarbeiter aus dem Land abgezogen. Zuletzt waren noch ukrainische Mitarbeiter vor Ort. Vier von ihnen werden in den pro-russischen Separatistengebieten Luhansk und Donezk festgehalten. Gegen sie wird wegen angeblicher Spionage und Hochverrats vermittelt.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Iran
Nach Briten-Meldung
Donald Trump
73 Interaktionen
Exit schon geplant?

MEHR IN NEWS

Papst
2 Interaktionen
Rom
Feldschlösschen
1 Interaktionen
Rheinfelden
Cham ZG
1 Interaktionen
Cham ZG
13 Interaktionen
Kiew

MEHR OSZE

Ignazio Cassis
11 Interaktionen
Moskau und Kiew
Ignazio Cassis
9 Interaktionen
Sarajevo
Ignazio Cassis
37 Interaktionen
Wien
Ignazio Cassis
7 Interaktionen
Bern

MEHR AUS ÖSTERREICH

-
49 Interaktionen
Familienzoff
7 Interaktionen
Wien