Explosion

    NRW-Umweltministerin fordert Aufklärung von Explosion

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    Deutschland,

    Bei der Explosion in einer Müllverbrennungsanlage in Leverkusen sind vergangene Woche fünf Menschen gestorben. Die Ursachen dafür sind noch nicht geklärt.

    Die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser bedankt sich bei der Werksfeuerwehr für ihren Einsatz bei der Explosionskatastrophe . Foto: Roberto Pfeil/dpa
    Die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser bedankt sich bei der Werksfeuerwehr für ihren Einsatz bei der Explosionskatastrophe . Foto: Roberto Pfeil/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach der schweren Explosion in einer Leverkusener Sondermüllverbrennungsanlage hat NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) den Unglücksort besucht und Aufklärung gefordert.

    «Jetzt müssen vor allem die Ursachen genau aufgeklärt und aufgearbeitet werden. Schnellstmöglich sind alle erforderlichen Massnahmen einzuleiten, damit sich künftig ein derartig schlimmes Unglück nicht wiederholt», erklärte die Politikerin am Samstag.

    Nach der Detonation am Dienstagmorgen am Chempark - einem Gelände mit Chemie-Unternehmen - waren mindestens fünf Menschen gestorben, zwei gelten weiterhin als vermisst. «Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen», sagte Heinen-Esser. «Zugleich gilt der Dank allen Einsatzkräften, die Tag und Nacht um das Leben der Kolleginnen und Kollegen gekämpft haben und noch kämpfen und eine weitere Ausweitung des Brandes verhindert haben.»

    Die Ursache für das Unglück ist noch nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und fahrlässiges Herbeiführen einer Explosion gegen Unbekannt. Sie will herausfinden, ob menschliche Fehler zur Katastrophe führten.

    Nach der Explosion war es zudem zu einem Grossbrand gekommen. Viele kleine Russpartikel gingen über benachbarte Ortschaften nieder. Das NRW-Landesumweltamt (LANUV) hat in diesen bislang keine Rückstände von Dioxin nachweisen können, von Polychlorierten Biphenylen (PCB) und Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) seien nur sehr geringe Werte gemessen worden. Für Anwohner, die giftige Substanzen befürchtet hatten, bedeutete das eine erste Entwarnung. Allerdings soll es noch weitere Analysen geben. Nach Angaben des Umweltministeriums von Samstag wurde «für die Analytik der Brandrückstände» eigens eine «Task Force vereinbart».

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