Hantavirus-Schiff Hondius darf nach Ausbruch wieder auslaufen
Nach dem Hantavirus-Ausbruch nimmt die Hondius ihren Betrieb wieder auf. Behörden und Experten stuften das Expeditionsschiff nach Kontrollen als sicher ein.

Nach dem Ausbruch mit mehreren Todesfällen wurde der Betrieb des Expeditionsschiffs vorübergehend eingestellt. Die Ereignisse sorgten weit über die Kreuzfahrtbranche hinaus für internationale Aufmerksamkeit.
Mehrere geplante Reisen mussten abgesagt oder kurzfristig verschoben werden. Für betroffene Passagiere brachte dies erhebliche Änderungen ihrer bereits gebuchten Reisepläne mit sich.
Wie «GN Online» berichtet, stand die Hondius nach dem Vorfall über mehrere Wochen still. Erst nach umfangreichen Untersuchungen wurde eine Rückkehr des Schiffs in Aussicht gestellt.
Hondius bereitet Neustart vor
Inzwischen bereitet die Reederei die Wiederaufnahme ihrer Expeditionsreisen in arktische Regionen vor. Die Verantwortlichen planen bereits neue Fahrten nach Spitzbergen und in andere Polargebiete.
Nach Abschluss der behördlichen Prüfungen können gebuchte Reisen wieder regulär stattfinden. Die Reederei verweist dabei auf zusätzliche Sicherheitsmassnahmen und interne Kontrollverfahren.
Laut «Touristik Aktuell» soll die nächste Expedition bereits in naher Zukunft starten. Aus Sicht des Unternehmens bestehen derzeit keine betrieblichen Einschränkungen mehr.
Behörden bewerten Lage neu
Im Mittelpunkt der Untersuchungen stand auch die mögliche Ursache des Ausbruchs an Bord. Experten prüften dabei verschiedene Szenarien zur Verbreitung des Virus auf dem Schiff.
Nach den bisherigen Erkenntnissen wurden auf dem Schiff keine Nagetiere festgestellt. Zudem fanden die Untersuchungen keine Hinweise auf neue Infektionsrisiken an Bord.

Wie «Bild» berichtet, erfolgte anschliessend eine offizielle Freigabe des Expeditionsschiffs. Damit waren die Voraussetzungen für die Wiederaufnahme des regulären Betriebs erfüllt.












