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    Nestlé: Im Buitoni-Fall schaltet sich die Staatsanwaltschaft ein

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    Frankreich,

    Am Donnerstag sind die Ermittlungen des Pizzen-Skandals der Nestlé-Tochter Buitoni einem Untersuchungsrichter vorgelegt worden.

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    Das Logo von Buitoni. - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Ermittlungen zum Buitoni-Pizza-Skandal wurde am Donnerstag einem Richter vorgelegt.

    Die Ermittlungen im Skandal um die Pizzen der Nestlé-Tochter Buitoni in Frankreich sind am Donnerstag einem Untersuchungsrichter anvertraut worden. Dies teilte die Pariser Staatsanwaltschaft mit, die damit entsprechende Medienberichte bestätigte. In dem Fall geht es um Pizzen, die mit E.Coli-Bakterien verseucht gewesen und so den Tod von zwei Kindern verursacht haben sollen.

    Der französische Radiosender RMC berichtete, die gerichtliche Untersuchung sei insbesondere wegen fahrlässiger Tötung einer Person. Ebenfalls fahrlässiger Körperverletzung von 14 Personen, Inverkehrbringen eines gesundheitsgefährdenden Produkts und Gefährdung anderer Personen eingeleitet worden.

    Gemäss den Gesundheitsbehörden wurden 56 Menschen mit Bakterien infiziert, die die gleichen Merkmale teilten. Ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten dieser Infektionsfälle und dem Verzehr von Tiefkühlpizzen der Marke sei bestätigt worden.

    Buitoni-Fabrik geschlossen

    Seit dem 22. März liefen bereits Vorermittlungen der Abteilung für öffentliche Gesundheit der Pariser Staatsanwaltschaft. Die Buitoni-Fabrik in Caudry wurde geschlossen.

    «Zuerst möchten wir gegenüben den Betroffenen unser tiefes Mitgefühl aussprechen», sagte ein Nestlé-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Man arbeite eng mit den französischen Behörden zusammen. Zudem habe man das Produkt sofort vom Markt genommen, als man über das Vorkommen von E.Coli-Bakterien in der gefrorenen Fraîch'Up Pizza informiert worden sei.

    «Wir nehmen dies sehr ernst und wir werden uns intensiv mit der Aufarbeitung dieses Vorfalls beschäftigen», so der Sprecher weiter. In der Schweiz wird die Pizza der Marke «Fraîch'Up» nicht verkauft.

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