Nahe Schweizer Grenze: Krimineller (20) aus Psychiatrie geflüchtet
In Konstanz, nahe der Schweizer Grenze, ist ein gefährlicher Krimineller aus einer Psychiatrie geflüchtet. Die Polizei fahndet nach dem 20-Jährigen.

Das Wichtigste in Kürze
- In Konstanz (D) ist ein Krimineller (20) aus einer Psychiatrie geflüchtet.
- Die Polizei warnt vor dem jungen Mann.
- Bei Kontakt könne er aggressiv gegenüber dritten Personen auftreten.
Ein 20-jähriger Mann, der als gefährlich eingestuft wird, ist aus dem Zentrum für Psychiatrie Reichenau in Konstanz geflüchtet. Die Polizei hat eine dringende Warnung vor diesem Mann ausgegeben.
Das Polizeipräsidium Konstanz rät davon ab, sich dem geflüchteten Straftäter zu nähern. Bei Kontakt könne er aggressiv gegenüber dritten Personen auftreten.
Gegenüber der «Bild» sagt ein Polizeisprecher: «Der Mann war aufgrund einer Straftat mit erheblicher Bedeutung untergebracht.» Um was für ein Verbrechen es sich handelt, wolle man nicht sagen.
Die Einrichtung selbst befindet sich direkt an der Schweizer Grenze im deutschen Konstanz.
Der Mann ist am Samstagnachmittag geflüchtet
Der Ausbruch ereignete sich am Samstag gegen 14 Uhr. Trotz intensiver Durchsuchung des Geländes blieb die Fahndung bisher erfolglos.
In der offiziellen Warnmeldung der Polizei heisst es: «Es kann aktuell nicht ausgeschlossen werden, dass der Gesuchte sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindet.»
Der Geflüchtete ist 1,87 Meter gross und schlanker Statur. Er trägt einen dünnen Oberlippenbart und war zum Zeitpunkt seiner Flucht mit einer schwarzen Weste, einer schwarzen Hose, einem grünen Pullover sowie blauen Schuhen bekleidet. Zudem trug er eine schwarze Mütze auf dem Kopf.
Die Polizei bittet die Bevölkerung dringend darum, sich sofort mit ihnen in Verbindung zu setzen, sollte er gesehen werden.










