Merz: «Vielleicht streiten wir im Augenblick zu viel»

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Deutschland,

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat Schwächen seiner Regierungskoalition aus Christ- und Sozialdemokraten eingeräumt.

waffenlieferungen
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz. - keystone

«Zur Demokratie gehört Streit», sagte der Chef der christdemokratischen CDU beim Deutschen Katholikentag in Würzburg. «Aber der Streit muss zu Ergebnissen führen. Und vielleicht streiten wir im Augenblick zu viel und bringen zu wenig Ergebnisse. Das mag sein.»

Toleranz beginne dort, wo die eigene Meinung aufhöre, betonte Merz. Die Frage sei, ob man sich in Deutschland zuhöre, andere Meinungen akzeptiere und versuche, gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Man müsse beweisen, dass es möglich sei, in der politischen Mitte Lösungen zu finden.

Zugleich verteidigte Merz die Demokratie als System. «In der Diktatur geht's schneller, aber meistens falsch. Und deswegen lassen Sie uns mal gemeinsam mit unserer Demokratie versöhnen. Wir haben hier etwas Grossartiges geschaffen.»

Es gebe eine Stabilität in Deutschland, wie es sie in der Geschichte Europas noch nicht gegeben habe. «Und diese Stabilität nach innen wie nach aussen zu bewahren, das ist für mich die wichtigste Aufgabe, die ich empfinde als Bundeskanzler.»

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #5075 (nicht angemeldet)

Vielleicht LÜGEN wir zuviel

User #5075 (nicht angemeldet)

Wer ist "wir"?

Weiterlesen

Abstimmung
343 Interaktionen
SVP-Initiative
Zivildienst
15 Interaktionen
Erste Hochrechnung

MEHR IN NEWS

schoch liechti
Erste Resultate
Lindli Fäscht
Schaffhausen
favre accola
Graubünden
svp initiative
2 Interaktionen
Trend

MEHR AUS DEUTSCHLAND

-
37 Interaktionen
«Wo ist sie?»
Badeferien
15 Interaktionen
Lieblingsziele
12 Interaktionen
Berlin
Daniel Aminati
14 Interaktionen
«So viel abgenommen?»