Nach Protesten Flüge in Barcelona gestrichen

    DPA
    DPA

    Spanien,

    Nach einem Aufruf der Plattform «Demokratischer Tsunami» versuchten Demonstranten, den Flughafen von Barcelona lahmzulegen und die Zugangswege zu blockieren. Es kam zu Zusammenstössen mit der Polizei. Zahlreiche Flüge mussten gestrichen.

    Bei Protesten Tausender Unabhängigkeitsbefürworter am Flughafen von Barcelona ist es zu Zusammenstössen mit der Polizei gekommen. Foto: Emilio Morenatti/AP/dpa
    Bei Protesten Tausender Unabhängigkeitsbefürworter am Flughafen von Barcelona ist es zu Zusammenstössen mit der Polizei gekommen. Foto: Emilio Morenatti/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die massiven Proteste in Katalonien gegen die harten Gerichtsurteile für neun Separatistenführer haben auch am Dienstag zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr geführt.

    Nachdem bereits am Montag auf dem zahlreiche Verbindungen gestrichen werden mussten, wurden im Zuge der Aktionen auch am Dienstag mindestens 45 Flüge gecancelt. Dutzende weitere Flugzeuge konnten nur mit Verspätung starten. Viele Passagiere verbrachten die Nacht am Flughafen El Prat.

    Dort hatten nach der Bekanntmachung der Urteile am Montag Tausende Demonstranten versucht, die Zugangswege zu versperren und den gesamten Flughafen lahmzulegen. Zu der Aktion hatte die Plattform «Demokratischer Tsunami» aufgerufen.

    Das Oberste Gericht in Madrid hatte im Zuge des illegalen Abspaltungsreferendums von Oktober 2017 lange Haftstrafen für frühere katalanische Spitzenpolitiker von bis zu 13 Jahren verhängt. Am Dienstagmorgen war die Situation zunächst ruhig, allerdings war auch der Zugverkehr noch teilweise beeinträchtigt.

    Am Flughafen und bei Kundgebungen in Barcelona und anderen Teilen der Region im Nordosten Spaniens war es vor allem am Abend zu teils schweren Zusammenstössen mit der Polizei gekommen. Diese setzte unter anderem Schaumgeschosse ein, um die Demonstranten unter Kontrolle zu halten. Insgesamt seien mindestens 70 Menschen verletzt worden, drei Aktivisten seien festgenommen worden, berichtete das spanische Fernsehen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    a
    3 Interaktionen
    Gen-Gefahr
    Curvy Model Stella
    4 Interaktionen
    Curvy Model Stella

    MEHR IN NEWS

    beerdigung
    Neues Geschäftsmodell
    wetter
    Mit Bise
    Feuerpferde Tobias Sennhauser
    «Keine Feuerpferde»
    Tatjana Rothenbühler, Direktorin GastroBern.
    GastroBern-Direktorin

    MEHR AUS SPANIEN

    kontrolle
    11 Interaktionen
    Handys verraten
    Zug Kollision
    2 Interaktionen
    Madrid
    2 Interaktionen
    Madrid
    Zug Kollision
    Zugunglück in Spanien