Mutmasslicher Teenager Mord befeuert Migrationsdebatte in Italien

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    Italien,

    Die mutmassliche Gruppen-Vergewaltigung und der Tod einer 16-Jährigen heizt die Debatte um Migration und Rechtspopulismus in Italien an.

    Italiens Innenminister Matteo Salvini spricht auf einer Pressekonferenz.
    Italiens Innenminister Matteo Salvini spricht auf einer Pressekonferenz. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der mutmassliche Mord einer 16-Jähriger heizt die Migrationsdebatte in Italien an.
    • Drei Migranten aus Senegal und Nigeria wurden festgenommen .
    • Salvini sprach von «schuldigen Würmern» und «Bestien», die für die Taten zahlen müssten.

    Die mutmassliche Gruppen-Vergewaltigung und der Tod einer 16-Jährigen in Rom heizt die Debatte um Migration und Rechtspopulismus in Italien an. Drei Migranten wurden in dem Fall festgenommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Den Männern, zwei aus dem Senegal und einem aus Nigeria, wird vorgeworfen, die Jugendliche im Stadtviertel San Lorenzo vergangene Woche unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und umgebracht zu haben.

    Italiens Innenminister Matteo Salvini von der fremdenfeindlichen Lega nutzte den Fall, um seinen harten Kurs gegen Migranten zu unterstreichen. Er sprach von «schuldigen Würmern» und «Bestien», die für die Taten zahlen müssten. Bei einem Besuch in dem Stadtviertel warfen Demonstranten Salvini am Vortag vor, den Fall für seine «Propaganda» zu missbrauchen. Salvini postet in Sozialen Netzwerken immer wieder Straftaten, die von Migranten begangen werden - im Gegensatz zu Fällen, bei denen nur Italiener beteiligt sind.

    Das Viertel San Lorenzo liegt hinter dem Hauptbahnhof Termini und ist bei Studenten beliebt. Allerdings prägen auch Verfall und Drogendealer das Bild.

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