Glückskette sammelt 1,6 Millionen Franken für Kriegsopfer im Sudan
Die Glückskette hat am heutigen Donnerstag eine Spendenaktion für die kriegsversehrte Bevölkerung im Sudan lanciert. Bis 18 Uhr sammelte die Stiftung 1,6 Millionen Franken.

In einem Live-Interview in der Sendung «Forum» des Westschweizer Radios und Fernsehens RTS gab Radiomoderator Jean-Marc Richard an, dass sich der genaue Betrag auf 1'648'040 Franken belaufe. Das sei bemerkenswert. Bei einer Kampagne dieser Art komme selten eine solche Summe zustande.
Zuvor hatte Bundespräsident Guy Parmelin den nationalen Solidaritätstag auf Radio SRF 1 als Morgengast eröffnet: «Wir können diesen Krieg nicht mit einer Spende beenden», sagte er. «Aber wir können mit unserer Hilfe Leben retten, Hunger lindern und Menschen wieder eine Perspektive geben.»
Nach mehr als drei Jahren Krieg erlebe der Sudan eine der schwerwiegendsten humanitären Krisen weltweit, schrieb die Schweizerische Stiftung Glückskette in einer Mitteilung. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung habe vor der Gewalt fliehen müssen, das Wetterphänomen El Niño sorge für eine weit verbreitete Dürre. Fast 20 Millionen Menschen litten Hunger und benötigten dringend Hilfe.
Hilfsorganisationen fehlten zunehmend die Mittel, um diese Hilfe leisten zu können, hiess es weiter. Mit den Geldsammlungen will die Glückskette die humanitären Projekte ihrer Partnerorganisationen im Sudan stärken.
Spenden werden von 7 bis 23 Uhr entgegengenommen; telefonisch unter 0800 87 07 07, online unter www.glueckskette.ch oder in jeder Postfiliale unter dem Vermerk «Not im Sudan».










