Moskau: Russisches Militär zerstört grosses Treibstoffdepot

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Die russischen Streitkräfte haben in der Ukraine nach Angaben aus Moskau ein grosses Treibstofflager in der Nähe der westukrainischen Stadt Lwiw zerstört.

    Feuerwehrleute spritzen das Gelände um ein Tanklager in einem Industriegebiet am nordöstlichen Stadtrand von der westukrainischen Stadt Lwiw ab, das nach dem ersten Einschlag russischer Raketen getroffen wurde. Foto: Nariman El-Mofty/AP/dpa
    Feuerwehrleute spritzen das Gelände um ein Tanklager in einem Industriegebiet am nordöstlichen Stadtrand von der westukrainischen Stadt Lwiw ab, das nach dem ersten Einschlag russischer Raketen getroffen wurde. Foto: Nariman El-Mofty/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Nariman El-Mofty

    Das Wichtigste in Kürze

    • Russland hat ein Brennstoffdepot in Lwiw zerstört.
    • Dabei wurden fünf Menschen getötet.

    Aus dem Brennstoffdepot sei das ukrainische Militär im Westen des Landes und nahe Kiew versorgt worden, teilte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Sonntag in Moskau mit.

    Das deckte sich mit Angaben aus der Ukraine vom Samstag. Mit von Flugzeugen und Kriegsschiffen abgefeuerten Raketen seien mehrere Militärobjekte in den Gebieten von Lwiw und Kiew zerstört worden, sagte der russische Generalmajor.

    Die regionale ukrainische Militärverwaltung hatte am Samstag drei heftige Explosionen am östlichen Stadtrand von Lwiw gemeldet.

    Fünf Opfer

    Am Himmel war eine dicke schwarze Rauchwolke zu sehen. Ein Treibstofflager sei getroffen worden, teilte Bürgermeister Andrij Sadowyj mit. Er sprach von fünf Opfern, ohne weitere Details zu nennen. Zivile Infrastruktur sei nicht getroffen worden.

    Insgesamt seien binnen 24 Stunden 67 Militärobjekte zerstört worden, sagte Konaschenkow in Moskau. Darunter seien in der Stadt Lwiw ein vom Militär genutzter Reparaturbetrieb, 30 Kilometer südwestlich von Kiew ein Lager mit Luftabwehrraketen sowie 18 Kampfdrohnen gewesen. Die Angriffe in der Ukraine würden fortgesetzt.

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