In Malta werden Gastronomen dazu ermutigt, nur noch geimpfte Gäste zu bedienen. Sie dürfen ab Oktober den Zutritt für Ungeimpfte verweigern.
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Das Wichtigste in Kürze

  • In Malta sollen Gastronomen nur noch geimpfte Gäste bedienen.
  • Malta ist das Land mit einer der höchsten Impfraten gegen Corona.

In Malta werden Gastronomen dazu ermutigt, nur noch geimpfte Gäste zu bedienen. Restaurants und Bars dürfen von 9. Oktober an Leuten, die keine Impfbescheinigung haben, den Zutritt verweigern - und werden dafür sogar belohnt: Gesundheitsminister Chris Fearne kündigte am Dienstag an, dass diese Gaststätten länger als andere geöffnet haben dürfen. Zudem dürfen dort die Tische näher zusammengerückt und die Gäste auch an der Bar bedient werden. Für alle anderen gastronomischen Betrieben bleiben die aktuellen Massnahmen bestehen.

Malta ist das Land mit einer der höchsten Impfraten gegen Corona: Mehr als 90 Prozent der zur Impfung zugelassenen Menschen sind vollständig immunisiert. Aktuell bekommen alte Menschen und jene mit einem schwachen Immunsystem Auffrischungsdosen gegen Corona verabreicht.

Gesundheitsminister Fearne teilte zudem mit, dass Malta die Einreisebestimmungen für genesene Corona-Patienten lockere. Wenn diese nach ihrer Infektion nur eine Impfdosis erhalten - wie etwa in Italien üblich - dann können die Gäste künftig ohne Quarantäne in das Land einreisen. Menschen ohne gültiges Covid-Zertifikat müssen nach der Einreise 14 Tage in ein offizielles Isolationshotel, was sie 100 Euro pro Nacht kostet.

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