Malle bis Korsika: Bedrohliche Gewitter rollen auf Ferienregionen zu
Das Wetter im Mittelmeerraum wird gefährlich: Eine Gewitter-Front zieht von Spanien über Korsika bis nach Kroatien. Starkregen, Hagel und Sturm drohen.

Das Wichtigste in Kürze
- Kühle Atlantikluft trifft auf das warme Mittelmeer und begünstigt schwere Gewitter.
- Ab Mittwoch drohen auf den Balearen und in Südfrankreich Starkregen, Hagel und Böen.
- Am Donnerstag sind Italiens Westküste und Kroatiens Küste von Unwettern bedroht.
Im Mittelmeerraum wird das Wetter in den nächsten Tagen ungemütlich. Eine Gewitter-Front wandert von Spanien über die Balearen, Südfrankreich, Korsika und Sardinien bis nach Italien und Kroatien. Wie «Focus Online» berichtet, drohen dabei Starkregen, Hagel und Sturm.
Dienstag: Spanien macht den Anfang
Los geht es auf der Iberischen Halbinsel. Dort nimmt die Niederschlagsaktivität im Tagesverlauf zu, örtlich sind bereits Gewitter möglich. Besonders gefährdet ist der Südwesten Spaniens mit der Provinz Badajoz. Hier steigt das Risiko für Starkregen und Hagel.
Mittwoch: Balearen und Südfrankreich
Am Mittwoch rückt das Wetter im westlichen Mittelmeerraum in den Fokus. Auf den Balearen können sich schon am Vormittag kräftige Gewitter bilden.
Auch in Südfrankreich muss man mit Unwettern rechnen, vor allem südlich von Marseille. Möglich sind Starkregen, Hagel und stürmische Böen.
Donnerstag: Italien und Kroatien
In der Nacht auf Donnerstag zieht die Gewitterlage weiter über das Mittelmeer. Zuerst sind Korsika und Sardinien betroffen, später vor allem die Westküste Italiens. Von Neapel bis in die Toskana drohen am Donnerstag teils heftige Unwetter.

Am Nachmittag steigt dann auch an der Adria die Gewittergefahr. Die Westküste Kroatiens muss sich auf kräftige Gewitter und lokal schwere Unwetter einstellen.
Warum ist das Wetter so brisant?
Das warme Mittelmeer liefert der Atmosphäre viel Energie. Trifft darauf kühlere Luft aus Westen, können sich Gewitter rasch verstärken. Deshalb drohen regional heftiger Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen.
















