Spanien kämpft mit Wassermassen und überfluteten Strassen
Wassermassen, entwurzelte Bäume und volle Keller: Spanien kämpft nach heftigen Unwettern mit den Folgen des Starkregens.

In Spanien sind bei den heftigen Unwettern am Wochenende mindestens drei Menschen gestorben, wie «T-Online» berichtet. Betroffen sind mehrere Regionen von Spanien, darunter Katalonien im Nordosten und das Baskenland im Norden.
Bereits am Samstag ist in Madrigueras in Kastilien-La Mancha eine 102-jährige Frau in ihrem Haus ertrunken, meldet «nachrichten.at». Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach den Angehörigen der Frau auf der Plattform X sein Mitgefühl aus.
Laut «ZDFheute» fielen in Spanien rund um Barcelona stellenweise mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Aufnahmen aus L'Hospitalet de Llobregat bei Barcelona zeigen Menschen, die durch knietiefes Wasser waten.
Über tausend Anrufe bei der Feuerwehr in Spanien
Die Feuerwehr Kataloniens verzeichnete in der Nacht zu Sonntag laut «T-Online» mehr als tausend Anrufe. Meist ging es um vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume, mehrere Menschen mussten aus Fahrzeugen gerettet werden.
In Tordera, rund 65 Kilometer nordöstlich von Barcelona, wurde ein Mann von einer einstürzenden Mauer getötet, schreibt «ZDFheute». Eine weitere Person starb nach Angaben der Feuerwehr in Montornès del Vallès, nach einem Vermissten wird noch gesucht.
Auch rund um Bilbao im Baskenland haben die Behörden Überschwemmungen gemeldet, wie «nachrichten.at» schreibt. Das Wasser reichte in Teilen der Altstadt von Bilbao bis zu den Knien, örtlich stand der Verkehr still.
Wetterexperten warnen vor Extremregen in Spanien
Laut Wetterexperten macht der menschengemachte Klimawandel solche Unwetter wahrscheinlicher, wie «T-Online» schreibt. Nach Angaben des Wetterdienstes Aemet erhöht das aufgeheizte Mittelmeer das Risiko extremer Regenfälle an Land.

Wärmeres Wasser verdunstet stärker und lässt über dem Mittelmeer grosse, extrem feuchtwarme Luftmassen entstehen. Treffen diese Luftmassen auf eine Kaltfront, entstehen laut dem Portal extreme Regenfälle.
Auch Griechenland kämpfte mit Starkregen, im Raum Rethymno auf Kreta fielen laut «ZDFheute» bis zu 500 Liter pro Quadratmeter. Touristen wurden evakuiert, weite Teile der landwirtschaftlichen Produktion auf der Insel sind laut dem Portal zerstört.
















