Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Terroranschläge in Kabul «auf das Schärfste» verurteilt. Der Präsident spreche den Familien der amerikanischen und afghanischen Opfer sein Beileid aus sowie den Verletzten seine Unterstützung, hiess es in einer Mitteilung des Élyséepalasts am Donnerstagabend. Zugleich hob Macron den «heldenhaften Einsatz» derjenigen hervor, die sich vor Ort um den Erfolg der Evakuierungsoperationen bemühten. «Frankreich wird sie bis zum Ende durchziehen und seine humanitären und Schutzbemühungen für die bedrohten Afghanen fortsetzen.»
Macron Algerien
Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Zuvor hatte Macron von mehreren Hundert Menschen gesprochen, die in Kabul noch auf ihre Evakuierung nach Frankreich warteten.

«Wir werden ein Maximum tun, damit diese Menschen, um die wir uns bereits kümmern, die aber noch nicht auf dem Gelände des Militärflughafens eingetroffen sind, dort hingelangen können und evakuiert werden können in Richtung der Vereinigten Arabischen Emirate und nach Frankreich.»

Bei einem Anschlag am Kabuler Flughafen wurden am Donnerstag Dutzende Menschen getötet, darunter auch mindestens zwölf US-Soldaten. Dutzende weitere Menschen sollen verletzt worden sein. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums sprengten sich zwei IS-Selbstmordattentäter in die Luft, Kämpfer der Terrormiliz eröffneten danach das Feuer. Der örtliche Ableger der Terrormiliz reklamierte den Anschlag inzwischen für sich.

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