Der Rockmusiker Udo Lindenberg hätte dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nichts zu sagen, selbst wenn er ihn persönlich treffen könnte.
Udo Lindenberg 2017  bei einer Veranstaltung in Berlin
Udo Lindenberg 2017 bei einer Veranstaltung in Berlin - AFP/Archiv

«Ich glaube, mit diesem weggetretenen Kriegsverbrecher kann man nicht mehr reden», sagte der 76-Jährige der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Freitagsausgabe). Es sei zu hoffen, dass Putin vielleicht durch den Einfluss aus seinem direkten Umfeld «endlich abtritt, beziehungsweise abgetreten wird».

Er sei selbst überrascht, dass sein Song «Wozu sind Kriege da» aus dem Jahr 1981, in dem es um den Kalten Krieg geht, wieder so aktuell ist. «Wir spielen seit über 40 Jahren den Song, der heute wieder von erschreckender Aktualität ist», sagte Lindenberg. Den Krieg in der Ukraine, mitten in Europa, hätte sich niemand mehr vorstellen können. Es dürften aber auch die anderen Kriege, etwa im Jemen, Sudan oder in Syrien nicht vergessen werden.

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