Keine Überlebenden nach einem Helikopterabsturz in Kenia

    Keystone-SDA
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    Kenia,

    Beim Absturz eines Helikopters mit Touristen an Bord sind Mittwoch in Zentralkenia alle Insassen ums Leben gekommen. Dies teilte eine Quelle aus der Luftfahrtbranche gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mit, ohne jedoch nähere Angaben zu den Umständen des Unfalls oder zur Anzahl der Personen an Bord zu machen.

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    Ein Helikopter. (Symbolbild) - keystone

    Die kenianische Zivilluftfahrtbehörde (KCAA) hat den Unfall bestätigt und mitgeteilt, dass er sich am Mittwoch um 09.13 Uhr (08.13 Uhr Schweizer Zeit) in der Nähe des Berges Ololokwe, etwa 250 Kilometer Luftlinie nördlich von Nairobi, ereignet habe.

    Die KCAA machte keine Angaben zur Anzahl der Personen an Bord, sondern teilte lediglich mit, dass es sich bei dem verunglückten Helikopter um einen EC 130-B4 handelte, ein von der europäischen Eurocopter-Gruppe (mittlerweile Airbus Helicopters) hergestelltes Modell, das je nach Konfiguration einen Piloten und sechs oder sieben Passagiere befördern kann.

    Das kenianische Rote Kreuz teilte auf X mit, dass es an Rettungsmassnahmen «nach einem Flugunfall» im Bezirk Samburu beteiligt sei, und gab an, dass die Rettungskräfte «daran arbeiteten, den Absturzort zu erreichen».

    Der Berg Ololokwe, ein heiliger Berg des Samburu-Volkes, dessen Gipfel sich auf 2000 Meter Höhe erhebt, ist ein beliebtes Wandergebiet für Touristen. Einige Unternehmen bieten Hubschrauberrundflüge an.

    Über mögliche Opfer aus der Schweiz lagen dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwochabend keine Informationen vor, wie das Departement auf Anfrage mitteilte. Man habe Kenntnis von einem Helikopterabsturz, und die Schweizer Vertretung in Nairobi stehe in Kontakt mit den zuständigen Behörden vor Ort.

    Am 1. März waren sechs Menschen, darunter ein Abgeordneter, bei einem Hubschrauberabsturz im Westen Kenias ums Leben gekommen.

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