Leuchtturm auf Sardinien beschmiert – Schweizer müssen zahlen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA, Simon Ulrich

    Italien,

    Zwei Schweizer wurden beim Verschmieren eines Leuchtturms ertappt. Weil sie dort auch wild campten, mussten alle Beteiligten zahlen.

    Leuchtturm
    Schweizer Touristen verschandelten in Italien einen Leuchtturm – nun wurden sie verzeigt. (Symbolbild) - afp

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zwei Schweizer wurden auf Sardinien beim Besprayen eines Leuchtturms erwischt.
    • Sie gehörten zu einer Gruppe, die dort wild campierte.
    • Alle Gruppenmitglieder mussten eine Busse bezahlen.

    Zwei Schweizer Touristen sind auf der italienischen Insel Sardinien verzeigt worden, weil sie einen Leuchtturm verschmierten. Sie gehören zu einer Gruppe, die beim Leuchtturm wild campierte.

    Deshalb mussten alle Mitglieder der Gruppe eine Busse bezahlen, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Dienstag berichtete.

    Beim Sprayen ertappt

    Der Meldung zufolge hatte die lokale Behörde einen Hinweis auf die Anwesenheit der Schweizer Gruppe beim Leuchtturm von Capo Ferrato erhalten. Dieser befindet sich an der Südostküste Sardiniens.

    Als die Forstbehörde vor Ort nachschaute, überraschten die Behörden die Schweizer Touristen beim Sprayen.

    Kommentare

    User #1801 (nicht angemeldet)

    Diese Sprayer verschandeln leider sehr vieles, was man mittlerweile überall in den Orten auch hier in der Schweiz sieht. Völlig unbegreiflich wie man sowas machen kann? Allein geschichtsträchtige Bauten auf diese Weise beschädigen, ist offenbar der absoluten Dummheit der Sprayer geschuldet, die zudem kein Respekt vor dem Eigentum anderer Leute haben. Hier wäre es dringend angebracht, dass man den Sprayern eine Haftstrafe von mindestens 10 Jahre aufbrummt und sie zudem noch für die Behebung des Schadens finanziell haften müssen, auch wenn sie den Rest ihres Lebens dafür bezahlen müssen.

    User #5789 (nicht angemeldet)

    Die Bussen fallen hoffentlich so happig aus, dass Ferien für die nächste Jahren gestrichen sind.

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