Lehrerpräsident warnt nach Studie vor «verzerrtem Bild» von deutschen Schulen

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    Deutschland,

    Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat nach der Veröffentlichung einer Studie zum Sicherheitsgefühl an Schulen vor einem verzerrten Bild gewarnt.

    Schüler in Hannover
    Schüler in Hannover - dpa/dpa/picture-alliance/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Meidinger: Schulen nicht für Mehrheit der Schüler Orte der Gewalt.

    Für die Mehrheit der Schüler seien deutsche Schulen keine Orte der Gewalt, sagte Meidinger der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstagsausgabe).

    «Man muss aufpassen, dass diese Studie kein verzerrtes Bild unserer Schulen zeichnet», sagte der Lehrerpräsident. «Wenn 60 Prozent der Schüler angeben, sie seien im letzten Monat einmal gehänselt oder von Mitschülern einmal ausgegrenzt worden, heisst das nicht, unsere Schulen sind für die Schülermehrheit Orte der Gewalt.»

    In anderen Studien würden je nach Schulart zwischen 70 und 90 Prozent der Kinder angeben, gerne in die Schule zu gehen, sagte Meidinger weiter. «Aber natürlich ist jeder Mobbingfall einer zu viel.» Wichtig sei daher Prävention. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Bertelsmann Stiftung erfährt mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in der Schule Ausgrenzung, Hänseleien oder körperliche Gewalt.

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