Landwirtschaft in Bayern (D): Zuckerrüben-Überangebot drückt Preise
Die Landwirtschaft in Bayern (D) steht vor Herausforderungen: Südzucker fordert eine Reduktion der Zuckerrübenflächen aufgrund des europaweiten Überangebots.

Die Zuckerrübenernte in Bayern fiel durchschnittlich aus. Im Südosten erzielten Landwirte Rekorderträge, berichtet «n-tv».
Südzucker appelliert daher an die Landwirte: Weniger Anbau 2026 soll die Preise stabilisieren, berichtet die «Zeit».
Europaweit war die Ernte in der Landwirtschaft stark. Polen, Belgien und Frankreich lieferten Rekordmengen, wie der «Stern» meldet.
Krankheiten bedrohen Erträge in der Landwirtschaft
Allerdings breiten sich Zuckerrübenkrankheiten SBR und Stolbur aus. Sie senken den Zuckergehalt und die Erträge in der Landwirtschaft, warnt das bayerische Landwirtschaftsministerium.
Betroffen sind Nordbayern und Ingolstadt. Der Südosten bleibt bisher verschont, berichtet «LFL Bayern».

Die Schilf-Glasflügelzikade überträgt die Erreger. Bayern investiert über 1,4 Millionen Euro in Forschung, laut «StMELF».
Flächenreduktion mit Prämie
Bayern hat rund 60'000 Hektar Zuckerrübenflächen. Eine 20-25 prozentige Reduktion bringt Landwirten Prämien, sagt Südzucker-Experte Kirchberger der «Zeit».
Die EU schränkte 2025 Flächen um zehn Prozent ein. Trotzdem bleibt Überangebot bestehen, berichtet «WVZ».
Ukraine-Importe verstärken den Druck. Experten fordern integrierten Pflanzenschutz, wie DLG-Forscher betonen.












