Länderkammer erhebt keine Einwände gegen deutschen Nachtragsetat

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Deutschland,

Der deutsche Bundesrat erhebt keine Einwände gegen den von der Regierung geplanten Nachtragshaushalt zur Finanzierung der Corona-Hilfspakete.

«Bitte nicht benutzen»-Schilder auf den Sitzen im deutschen Parlament: Bundestag und Bundesrat beraten unter speziellen Bedingungen über einen Nachtragsetat zur Finanzierung der Corona-Hilfspakete.
«Bitte nicht benutzen»-Schilder auf den Sitzen im deutschen Parlament: Bundestag und Bundesrat beraten unter speziellen Bedingungen über einen Nachtragsetat zur Finanzierung der Corona-Hilfspakete. - sda - KEYSTONE/EPA/ALEXANDER BECHER

Das Wichtigste in Kürze

  • Der deutsche Bundesrat erhebt keine Einwände gegen den geplanten Nachtragshaushalt.
  • Dieser sieht eine Nettokreditaufnahme von 156 Milliarden Euro vor.

Die Länderkammer stimmte am Mittwoch in einer Sondersitzung dafür, eine entsprechende Stellungnahme zum Gesetzentwurf sofort dem Bundestag zuzuleiten. Die Sitzung dauerte nur wenige Minuten, es gab keine Wortmeldungen.

Der Bundestag will den Nachtragshaushalt noch am Mittwoch verabschieden. Dieser sieht eine Nettokreditaufnahme von 156 Milliarden Euro vor. Dafür soll die Notfallregel in der gesetzlich verankerten deutschen Schuldenbremse gezogen werden.

Bei dem Verfahren im Schnelldurchgang im Bundesrat fanden nicht wie sonst üblich Ausschussberatungen statt. Die Länderkammer stimmt dann in einer weiteren Sondersitzung am Freitag abschliessend über den Gesetzesbeschluss zum Nachtragshaushalt ab. Am Freitag geht es dann auch um andere Gesetze der Corona-Hilfspakete, die zum Teil zustimmungspflichtig sind.

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