«Flügel»-Treffen der AfD: Kalbitz ruft zum «Widerstand» auf

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    Die rechtsnationale Strömung innerhalb der AfD trifft sich in Thüringen. Mit dabei ist der Parteivorsitzende Alexander Gauland. Die Öffentlichkeit muss draussen bleiben.

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    Die deutsche Regierung kann bis Ende 2026 von der Aufnahme zusätzlicher Migranten befreit werden. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mit einem Aufruf zum «Widerstand» gegen die etablierte Politik hat sich der Rechtsaussen-«Flügel» der AfD im thüringischen Leinefelde auf die anstehenden ostdeutschen Landtagswahlkämpfe eingestimmt.

    «Widerstand tut not in diesem Land, sonst werden wir dieses Land verlieren», rief Brandenburgs AfD-Landeschef Andreas Kalbitz den rund 800 Teilnehmern des jährlichen Kyffhäuser-Treffen des «Flügels» zu. Das Treffen der Vereinigung rechtsnationaler AfD-Mitglieder stand diesmal unter dem Motto «Der Osten steht auf». Es war für Journalisten nicht zugänglich, wurde aber zu grossen Teilen per Livestream übertragen.

    Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland stellte Grünen-Chef Robert Habeck und dessen Partei als neue Hauptgegner der AfD dar. «Womöglich ist eine grüne Regierung eine Talsohle, die dieses Land noch durchschreiten muss.» Anders als Kalbitz, der einen «Paradigmenwechsel für unser Land» forderte, betonte Gauland: «Wir planen keinen Umbau der Gesellschaft.» Ziel der AfD sei vielmehr eine Rückkehr zu Konzepten, die funktionieren. Seine Parteifreunde bat er, mit öffentlichen Äusserungen vorsichtig zu sein. Die AfD besitze zwar «Mut zur Wahrheit», sie sei aber nicht gegründet worden, um «einen Raum zu schaffen, in dem jeder alles sagen kann», sagte er.

    Als Gastrednerin widersprach die Ehefrau des neu-rechten Verlegers Götz Kubitschek, Ellen Kositza, der Theorie, die AfD sei eine «Männerpartei».

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft den «Flügel» als Verdachtsfall im Bereich des Rechtsextremismus ein. Die Vereinigung, die keine formale Mitgliedschaft kennt, war 2015 vom AfD-Rechtsaussen Björn Höcke gegründet worden, der Landespartei- und Fraktionschef in Thüringen ist.

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