Künstliche Intelligenz soll Stromübertragung verbessern
Je nach Wetterlage lässt sich mehr Strom über eine Leitung schicken. Künstliche Intelligenz soll mit selbstlernenden Sensoren die Stromübertragung verbessern.

Das Wichtigste in Kürze
- Forschende entwickeln ein selbstlernendes Sensornetzwerk.
- Es soll dabei helfen die Stromübertragung zu optimieren.
- Bei günstigem Wetter kann so mehr Strom durch die Leitung geschickt werden.
Das Karlsruher Institut für Technologie arbeitet zurzeit am Projekt «PrognoNetz». Dabei handelt es sich um selbstlernende Sensornetzwerke.
Die Künstliche Intelligenz soll die sogenannten Freileitungen der Witterung entsprechend auslasten. Dadurch kann bei guten Wetterbedingungen mehr Strom übertragen werden.
Weil immer höhere Anforderungen an das Stromübertragungsnetz gestellt werden, scheint sich ein Ausbau aufzudrängen. Da dies aber mit hohen Kosten verbunden ist, ist die Optimierung der vorhandenen Infrastruktur die bessere Lösung.
Künstliche Intelligenz soll selbstlernend Prognosen erstellen
So sei es möglich, den Stromtransport je nach Witterungsbedingungen im Vergleich zum Standard deutlich zu erhöhen. Dies erklärte Professor Wilhelm Stork, Leiter der Mikrosystemtechnik am Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) gegenüber «Elektronikpraxis». Es gehört dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) an.
In einer Planmässigkeit, die noch zu entwickeln ist, sollen die «PrognoNetz»-Sensoren eine selbstlernende Funktion erhalten. Damit sollen sie auf Basis der gemessenen Wetterdaten automatisch genauere Strombelastungsprognosen erstellen können.












