Ursprünglich wollte die Union im Bundestag einen eigenen Antrag zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine einbringen. Nun gibt es wohl eine Einigung mit der Ampel-Koalition.
Abgeordnete der Unionsfraktion im Bundestag.
Abgeordnete der Unionsfraktion im Bundestag. - Michael Kappeler/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Regierungsfraktionen der Ampel-Koalition und die Union als grösste Oppositionsfraktion wollen an diesem Donnerstag im Bundestag einen gemeinsamen Antrag zur Unterstützung der Ukraine mit schweren Waffen beschliessen.

Darauf hätten sich beide Seiten verständigt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Berlin am Mittwoch aus Unionskreisen. Auch aus der Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP wurde ein entsprechender Kompromiss bestätigt.

Die Unionsfraktion will sich demnach dem von der Ampel vorgelegten Antrag anschliessen und ihren eigenen - weitergehenden - Antrag zurückziehen, nachdem Änderungen am Papier der Ampel erreicht worden seien. Die Unionsfraktionsspitze hatte zuvor als Bedingung für ihre Zustimmung zu einem gemeinsamen Antrag eine Entkopplung vom geplanten 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die Bundeswehr genannt. Das geplante Sondervermögen soll nach den Informationen aus Unionskreisen nun neutral erwähnt werden.

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