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EU-Verträge: Kommission führt öffentliche Anhörungen durch

Keystone-SDA
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Bern,

Soll es ein fakultatives oder obligatorisches Referendum zum Verhandlungspaket Schweiz-EU geben? Zu dieser Frage führt die Staatspolitische Kommission des Ständerats am 27. März öffentliche Anhörungen mit Experten durch.

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Soll es ein fakultatives oder obligatorisches Referendum zum Verhandlungspaket Schweiz-EU geben? - keystone

Verhandlungen und Anhörungen in den Kommissionen der Bundesversammlung sind vertraulich. Doch Artikel 47 Absatz 2 des Parlamentsgesetzes erlaubt auch öffentliche Anhörungen. Diese sind aber nicht üblich.

Laut einer Mitteilung der Staatspolitischen Kommission des Ständerats (SPK-S) vom Montag sollen damit komplexe politische Fragen und Diskussionen öffentlich geklärt werden, statt hinter verschlossenen Türen. Für die SPK-S sei dies besonders bei der Referendumsfrage vor der Beratung im Ständerat sinnvoll.

Die Kommission lädt zu den öffentlichen Anhörungen, die per Live-Stream auf dem Youtube-Kanal des Parlaments zugänglich sind, keine Interessenvertreter ein, sondern Experten.

Eingeladen sind Astrid Epiney (Professorin u.a. für Europarecht und Völkerrecht, Uni Freiburg), Andreas Glaser (Professor für Staats- und Verwaltungsrecht, Uni Zürich), Stefan G. Schmid (Professor für Verfassung, Uni St. Gallen) sowie Adrian Vatter (Professor für Schweizer Politik, Uni Bern) und Oliver Zimmer (Universität Oxford).

Kommentare

User #2468 (nicht angemeldet)

Solche wichtige Verträge, gehören vor s Volk. Wir müssen ja damit leben und bezahlen. Aber das ist meine Meinung.

User #5384 (nicht angemeldet)

Der SP Wächterrat ist gegen Referenden in diesen Fragen

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