Wal Timmy ist frei und schwimmt im offenen Meer!

Redaktion
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Dänemark,

Wal Timmy ist auf dem Weg Richtung Atlantik. Er wurde von der Sandbank befreit und in eine Spezial-Barge gebracht.

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Timmy wird in der Barge Richtung Freiheit gefahren. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Wal Timmy wurde nach 28 Tagen auf der Sandbank in eine Barge gebracht.
  • Darin ist er jetzt auf dem Weg in den Atlantik.
  • Dort soll er in der Nähe einer Buckelwal-Herde in Freiheit gelassen werden.

Timmy ist auf dem Weg in die Freiheit: Der Wal konnte von der Sandbank befreit und in eine Barge gebracht werden. Das «Wassertaxi» hat die Ostsee erreicht.

Der Meeressäuger soll in der Nordsee in der Nähe einer bereits gesichteten Buckelwal-Herde ausgesetzt werden. Die genaue Route und der Ort der Freilassung sind geheim.

War die Rettungsaktion für Timmy richtig?

Am Freitagabend schien es einen Freilassungsversuch zu geben. Das Netz der Barge wurde entfernt, Retter versuchten, den Wal aus seinem Wassertaxi zu locken, jedoch ohne Erfolg.

Im Nau.ch-Ticker bleibst du über Timmys Weg in die Freiheit auf dem Laufenden.

Timmys Kompass stimmt

10.12: Buckelwal Timmy schwimmt in der Nordsee selbstständig weiter – und offenbar in die richtige Richtung. Das bestätigte Karin Walter-Mommert von der Rettungsinitiative der Nachrichtenagentur AFP.

Schlepper-Kapitän soll Freilassung angeordnet haben

09.54: Der Kapitän des Schleppers «Fortuna B» soll laut einem Bericht der «Bild» die Freilassung des Wals angeordnet haben. Diese habe jedoch offenbar nicht an dem Ort stattgefunden, den die Rettungsinitiative ursprünglich vorgesehen hatte.

Der Wal ist frei!

09.15: Timmy ist nach Angaben der verantwortlichen Privatinitiative inzwischen in der Nordsee freigelassen worden. Auch Bilder des Livestream-Anbieters «News5» zeigen dies.

Gegen 9 Uhr sei der Wal nicht mehr im Lastkahn gewesen, sagte ein Mitglied des Teams.

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Auf den Drohnenbildern von News5 ist Samstagmorgen kein Wal mehr zu sehen. - News5

Laut «Bild» wurde der Wal nach seiner Freilassung noch einmal neben der «Fortuna B» gesichtet. Dabei habe er eine Wasserfontäne ausgestossen und sei anschliessend abgetaucht.

Nach Angaben der Retter trägt der Wal seit Freitag zudem einen Peilsender, um seine Bewegungen verfolgen zu können.

Buckelwal-Konvoi am Morgen weiterhin auf Kurs in der Nordsee

07.59: Der Schiffskonvoi zur Freisetzung des mehrmals an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwals ist am frühen Samstagmorgen auf Kurs in der Nordsee.

Der Schlepper, die sogenannte Barge mit dem Wal sowie das Begleitschiff fuhren weiterhin nördlich der nördlichsten Spitze Dänemarks in Richtung Norwegen, wie beim Schiffs-Ortungsdienst Vesselfinder zu beobachten war.

Wal
Ein Schlepperverband zieht den Wal in einem mit Wasser gefüllten Lastkahn kurz vor der dänischen Grenze (Aufnahme aus einem Flugzeug). - keystone

Die Freisetzung des Wals sollte an einem öffentlich nicht bekannten Ort in der Nordsee erfolgen. Zum Einbruch der Dunkelheit am Freitagabend befand sich das Tier noch in der Barge – einem Lastkahn ohne eigenen Antrieb, der von dem Schlepper gezogen wird.

Kommentare

User #3010 (nicht angemeldet)

Und jetzt haben sich aaalle aaalle wieder lüüüübb

User #2635 (nicht angemeldet)

Der Mensch hat den freien Willen bekommen auch für die Natur zu handeln nur entscheiden wir leider oft dagegen. Hier war Hilfe gefragt

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