Der Schusswechsel um das von Russland besetzte AKW Saporischschja in der Ukraine halten an. Wladimir Klitschko zeigt sich besorgt.
Wladimir Klitschko
Wladimir Klitschko kämpft für sein Heimatland. - dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Wladimir Klitschko zeigt sich anlässlich der Kämpfe um Saporischschja besorgt.
  • Das Atomkraftwerk steht seit Tagen unter Beschuss.

Der frühere Boxweltmeister im Schwergewicht, Wladimir Klitschko, hat vor einer nuklearen Katastrophe durch Kämpfe um das ukrainische Kernkraftwerk Saporischschja gewarnt.

«Die Welt muss sich im Klaren sein, dass, wenn es in die Luft fliegt, es ein Fukushima oder Tschernobyl von vielfachem Ausmass geben wird. Das darf nicht passieren», sagte der jüngere Bruder des Bürgermeisters von Kiew Vitali Klitschko am Sonntag dem Sender Times Radio.

Die Schusswechsel um das von russischen Invasionstruppen besetzte Kraftwerk dauerten weiter an, so Klitschko weiter. Zudem sei nicht klar, wie es den ukrainischen Experten gehe, die sich noch immer in dem Atomkraftwerk und in der Gewalt der Russen befänden. «Das bedroht die Welt», sagte Klitschko.

Zu der Möglichkeit von Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland sagte Klitschko, es müsse erst einen vollständigen Abzug russischer Truppen geben. «Wir kämpfen seit 2014 für unsere territoriale Integrität und dafür, ein Teil der freien Welt und der Europäischen Union sein zu dürfen», so der 46-Jährige.

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